managerSeminare-Titelstory in der Kritik

Das war zu erwarten: Ein Titel wie "Irrglaube Authentizität: Echtsein macht erfolglos" (unsere derzeitige Titelstory) kann ja nicht kalt lassen und ruft Widerstand unter den Lesern aus der Trainerbranche hervor. Das ist keinesfalls verkehrt, eine Auseinandersetzung mit so schwammigen und inflationär genutzten Begriffen wie Authentizität tut gut. Zu den ersten Reaktionen:

Einem, dem offenbar schon der Titel der Story die Sprache verschlagen hat, ist Tim Schlotfeldt. Er ist Berater bei der Nitor GmbH, schreibt in seinem Blog über E-Learning und hat der aktuellen Ausgabe von managerSeminare in eben diesem eine Abbildung des Titels gewidmet. Wahrgenommen hat er ihn nach einem Gespräch mit Kunden, in dem er sich offenbar für sein authentisches Verhalten gelobt fühlte. Die Kommentare auf Schlotfelds Blogpost gehen in Richtung "ach, die Presse, typisch managerSeminare, die schreiben mal dies, mal das..." So wird also Meinungsvielfalt wahrgenommen. Würde ein Medium immer nur in eine einzelne Richtung argumentieren, gelte es als tendenziös...

Auseinandergesetzt mit den Thesen des Beitrags aus der Titelstory, übrigens ist die von Ex-Kienbaum-Berater Rainer Niermeyer, hat sich der Trainer Markus Väth. Sein Blog namens Mensch & Chance (schöner Titel) ist mir bereits vor längerer Zeit aufgefallen. Auch ihm hat der Titel der Story, wie er schreibt, den Morgenkaffee verhagelt, doch hat er den Beitrag offenbar aufmerksam gelesen und äußert sich fortan differenzierter als Schlotfeldt. Zur Lektüre als Ergänzung also durchaus zu empfehlen.

Im nächsten Heft gibt es übrigens noch weitere Kommentare zu Niermeyers Artikel.
01.12.2008
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