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Vorsicht, Vorurteile!

Dass Mitarbeiter nach Talent und Kompetenz eingestellt, gefordert und gefördert werden, und nicht danach, ob sie dick oder dünn, alt oder jung, schwul oder heterosexuell, männlich oder weiblich sind, sollte selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Nach Indizien dafür muss man nicht lange suchen. Harte Arbeitsmarktdaten sprechen ihre eigene Sprache: die im Vergleich zu deutschen Bewerbern viel geringere Zahl von Bewerbern ausländischer Herkunft, die zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Oder der Mangel an Frauen in Chefpositionen.

Es gibt viele Gründe für solche Schieflagen. Dass ein wichtiger Grund jedoch genau da zu finden ist, wo das Wissen um den Wert der Vielfalt eigentlich vorhanden ist – in den Köpfen der Führungskräfte – ist wenig bekannt. Zwar bilden sich Führungskräfte viel auf ihr rationales Denken ein. Doch ihr Hirn funktioniert nunmal genauso wie das anderer Menschen: Auch sie denken häufig in Stereotypen, nehmen Mitarbeiter durch die Brille ihrer Vorurteile wahr. Dass sie selbst ihr Schubladendenken – und dessen subtile Folgen – kaum bemerken, ist eine der größten unterschätzten Gefahren im Führungsalltag. Als Menschen mit Macht und Status tappen Führungskräfte sogar besonders leicht in die Vorurteils-Falle. Warum das so ist und wie sich Führungskräfte ihrer eigenen Schubladen bewusst werden können, erklärt das diesmalige Titelthema von managerSeminare.
22.11.2016
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