TV-Tipp

'Sterben für die Firma - Arbeits-Stress in Japan'

Bereits die Ankündigung liest sich bedrückend: Wer in Japan gegen die totale Aufopferung für Chef und Firma aufmuckt, verliert sein Gesicht. Und das ist in Japan schlimmer als Karoshi - der Tod durch Überarbeitung. Mit dem Arbeitsalltag in Japan beschäftigt sich die Reportage "Sterben für die Firma - Arbeits-Stress in Japan", die heute um 21 Uhr auf 3sat läuft.

Die Reportage von Thomas Euting ist in der Reihe "ZDF.reportage" entstanden und eigentlich schon aus dem Jahr 2000. Jetzt wird sie im Rahmen der 3sat Themenwoche Japan wiederholt. Der Film hat an Aktualität leider wohl nicht eingebüßt, wie der Teaser zur Sendung vermuten lässt: Viele Arbeitstage der Japaner enden oft erst nach Mitternacht. Dann schlafen sie in einem "Kapselhotel" neben dem Büro. "10.000 Opfer sterben pro Jahr an Karoshi", wird ein Rechtsanwalt zitiert, der eine Hilfsorganisation für gestresste Angestellte gegründet hat. Doch nur wenige Fälle dringen an die Öffentlichkeit. Die Wirtschaftskrise verstärkt den Druck...
20.01.2010
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