One Million Dollar Table

So lernen erfolgreiche Redner

Die GSA betrat dieses Jahr Neuland. Unter dem Motto "Future Speaking" testete die German Speakers Association nicht nur mutig neue Rednerformate aus, sondern auch ein neues Lernformat: den One Million Dollar Table. Ein exklusives Treffen der Großverdiener der Rednerbranche steckte dahinter. Man traf sich Anfang September in Düsseldorf hinter verschlossenen Türen.



Wie lernen Erfolgreiche? Und vor allem von wem? Die German Speakers Association lieferte auf ihrer diesjährigen Convention eine Antwort: in Form des One Million Dollar Tables. Im Vorfeld muss das Format in dem Verband für einigen Wirbel gesorgt haben. Vor allem diejenigen, denen ein Zutritt verwehrt wurde, fanden Format wie Idee grenzwertig: Wieso dürfen sich die Großverdiener in einem geschützten Raum ihre Probleme erzählen? Warum überhaupt sollten Erfolgreiche andere Probleme haben als weniger Erfolgreiche? In Amerika gibt es das Format schon länger. Dort hatte es Andreas Buhr, erfolgreicher Vertriebstrainer in Deutschland, kennengelernt. Er selbst war in den USA zu so einem Treffen als Teilnehmer geladen und kehrte begeistert zurück. Für Deutschland wurden die Kriterien etwas gelockert. Während in den USA der Club "Million Dollar" heißt, schlich sich hierzulande ein "One" davor. Als Zeitspanne zur Erreichung des Umsatzes wurden zwei Jahre veranschlagt, in den USA muss die Million in einem Jahr gemacht werden.

Gut 30 GSA-Mitglieder fanden sich zu der kollegialen Beratung im exklusiven Kreis zusammen. Per se zugelassen waren die ausländischen Gäste der Convention sowie die Redner, die für ihr Lebenswerk in die Hall of Fame aufgenommen worden waren, ebenso wie die, die sich das Siegel "Certified Speaking Professional" verdient hatten. Etwa drei Minuten Redezeit wurde jedem Teilnehmer gegönnt. In dieser Zeit konnte jeder seine beste Idee und seine beste Erfahrung aus der Vergangenheit mit den anderen teilen, ebenso wie sein aktuell größtes Problem darstellen. Zu diesem gab es dann schriftliches Feedback von den Kollegen: Anregungen, Lösungsvorschläge, Tipps.

Was die Großverdiener der Branche so umtreibt? Die Themen reichten von der Markenbildung über die Positionierung bis zur Internationalisierung. Konkret nach außen dringen sollte nichts von den Herausforderungen, vor denen die "großen" Speaker stehen. Auch die Presse war nicht zugelassen, den Erfolgreichen beim Austausch zuzuhören. Dass der Austausch aber wohl fruchtbar war, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer. Unisono wurde die Zusammenkunft gelobt. Auch, wenn sicher nicht alle Redner in gleichem Maße profitiert haben mögen.
02.10.2012
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