Hör-Tipp

Prägt die Business-Sprache unser Denken?

Ein Hör-Tipp für Mittwoch, den 13. Januar 2010: "Man spricht Business - wie die Wirtschaft unsere Sprache prägt". Es diskutieren Dagmar Deckstein, Wirtschaftsredakteurin der Süddeutschen Zeitung, Prof. Dr. Ludwig Eichinger, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim und Günter Gaugler, Head of Media Relations SAP AG in Walldorf.

Aus dem Ankündigungstext vom SWR2 Forum: "Wer Business spricht, benutzt Wörter wie meeting, commitment oder hot start. Und weiß, wie man verschleiert, z.B. durch die Formulierung: "Es ist unser Ziel, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden". Wie leben Menschen, die in Beziehungen "investieren"? Business zu sprechen bedeutet nicht nur, Anglizismen zu benutzen und das Vokabular der Wirtschaftselite zu imitieren – die durchökonomisierte Kommunikation des Managements hat längst den privaten Sprachgebrauch erreicht."

Gesprächsleiter ist Eberhard Reuß, der nachfragen will, ob durch die "durchökonomisierte Kommunikation" unser Denken geprägt wird, etwa durch Begriffe wie "Zeitmanagement" und "Win-Win-Situation", durch Formulierungen wie "gut aufgestellt sein" - als Person wie als Unternehmen.

Die Sendung läuft auf SWR 2 von 17.05 bis 17.50 Uhr (Wiederholung abends um 22.15 Uhr und am nächsten Tag um 11.05 Uhr in SWR Cont.Ra).
12.01.2010
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