Book-Vernissage will zum Lesen von Fachbüchern animieren

Prof. Dr. Walter Simon gehört sicher zu den bekannteren deutschen Wirtschaftstrainern, nicht zuletzt wegen seines streitbaren Wesens, das ihm schon häufig zu Öffentlichkeit verholfen hat, nicht zuletzt aber auch durch seine vielfache Autorentätigkeit. Vielleicht hat ihn letztere dazu ermutigt, sich in einer neuen Form der Qualifizierung zu üben. Er nennt sie "Bookvernissage". Die Idee: Zwei Stunden lang, etwa von 17 bis 19 Uhr, treffen sich Führungskräfte und Mitarbeiter mit Simon, vielleicht nach getaner Arbeit im Unternehmen, zum zwanglosen Vortrag über die neueste Managementliteratur. Simon stellt die aus seiner Sicht wichtigsten Managementbücher vor. Pointiert will er die wichtigsten unmittelbar qualifizierenden Inhalte darstellen. Ein Abstract-Dienst in persona also? Nein, das Ziel von Simon besteht darin, Teilnehmer zum eigenständigen Lesen von Fachbüchern zu motiveren. Das klingt zunächst mal sehr kulturell motiviert, schließlich, so begründet auch die Pressemitteilung das neue Angebot, hat uns das multimediale Zeitalter vom Lesen entwöhnt. Und auch simple Formen jenseits des multimedialen Seminarfeuerwerks können Lernen ermöglichen. Doch Simon will auch jenseits seines Vortrags über die wichtigsten Bücher eines Jahres Geld verdienen: Sollten sich Teilnehmer von bestimmten Inhalten besonders angesprochen fühlen, können sie ein Umsetzungscoaching bei ihm buchen. Hat der Wirtschaftstrainer also alle Inhalte aller von ihm vorgestellten Bücher parat? Respekt... Oder stellt er vor allen Dingen seine Bücher vor? Wir werden nachfragen.

08.04.2008
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