Blogcarnival WissensWert gestartet

Gestern hat es offiziell gestartet: das Projekt "WissensWert". Dabei handelt es sich um ein so genanntes Blog-Carnival, das Prof. Dr. Andrea Back vom Learning Center der Universität St. Gallen zusammen mit dem Berater Jochen Robes betreibt. Zugegeben: Der Name klingt eigenartig. Denn es geht nicht darum, sich selbst oder anderen die Pappnase aufzusetzen.

Das erste Blog-Carnival wurde laut Wikipedia 2002 veranstaltet, verbreitet ist diese Publikationsform vor allem im anglo-amerikanischen Raum, die Deutschen sammeln seit 2006 etwa Erfahrungen damit. Ein Grund für Back und Robes, diese Form des Meinungsaustauschs und des Dialogs mal auszuprobieren. Das Prinzip des Carnivals: Der initiierende Blogger gibt ein Thema vor, andere Blogger schreiben dazu in ihrem Blog, die Einzelbeiträge werden sozusagen als "gesammelte Werke" auf der Seite des Initiators angeteasert. Als Thema, zu dem der erste Carnival stattfinden soll, haben sich Robes und Back ausgedacht: "Die Arbeit mit Web 2.0-Diensten - traumhaft oder traumatisch?" Das Besondere an ihrem Carnival übrigens: Auch Nicht-Blogger können mitmachen.

Bis zum 28. Februar können Beiträge verfasst werden - rund um die Fragestellungen: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Informationen und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität meiner Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überlagert oder verdrängt? Wie schaffe ich es, mir die Web-2.0-Arbeitspraktiken anzueignen?

Ich wünsche dem Projekt viele Schreiberlinge. Bin gespannt, ob die Fragestellung bei der Publikationsform Carnival, die sich ja nunmal an Blogger bzw. Blogleser wendet, also an relativ internetaffine Menschen, tatsächlich ein Spannungsfeld öffnet. Vielleicht sind die Beiträge aber auch gerade deshalb interessant. Wir werden sehen...
20.01.2009
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