Statuen definieren

Statuen definieren

Die hier vorgestellte Bewegungsübung trainiert kreatives Assoziieren und übt das Behaupten. Einsetzbar ist sie als Aktivierungsübung und auch als Einstieg in weitere Kreativitätsmethoden geeignet. Die Teilnehmenden werden in ihrer Spontaneität gefördert.

Ablauf der Übung

Sie moderieren die Übung an:

„Für diese Übung tun Sie sich bitte zu zweit zusammen. Eine Person beginnt sich auf der Stelle zu bewegen. Hier dürfen Sie gerne ausladend agieren: bücken, setzen, mit den Armen rudern, ihre Mimik einsetzen, usw. Ihr Gegenüber sagt irgendwann „Freeze!“. Sofort „frieren“ Sie in der Bewegung ein und erstarren zur Statue.“

Dann ist der Beobachter am Zug: Er schaut sich die Statue an und stellt sich die folgenden drei Fragen:

  • Wer ist das?
  • Wo befindet sich die Person?
  • Was macht sie?

Die Antworten sagt er laut und die „Statue“ hört sich die Aussagen an. Anschließend löst die Statue ihre Position auf und die Rollen wechseln.

 

Beispiel für eine Übungsrunde

Die „Statue“ steht mit ausgestrecktem Arm und erhobenem Kopf da. Der Beobachter sieht sich die Pose an und sagt aus, welcher Gedanke ihm gerade dazu einfällt, vielleicht: „Das ist die Freiheitsstatue in New York, die sich über das einlaufende Schiff freut.“

Oder: „Das ist der Geschichtslehrer, der einen frechen Schüler aus dem Klassenraum wirft.“ Oder: Das ist ein König im Mittelalter, der gerade auf dem Burghof das Signal zum Aufbruch zum Kreuzzug gibt.“

Jeder Einfach ist wertvoll. Die Teilnehmenden sollen sich von der Körperhaltung inspirieren lassen und die drei Fragen beantworten.

Bei einer Dreiergruppe kann eine Person „freezen“ und die beiden anderen äußern nacheinander ihre Ideen, die oft sehr unterschiedlich sind, was sie auch sein sollen. Schließlich geht es um die Vielfalt der Ideen.

Die Übung öffnet die Teilnehmer für das Spielen, Assoziieren und Behaupten. Die Spontaneität dabei bedeutet, dass die Teilnehmenden zügig Entscheidungen zu treffen haben. Abschließend können Sie die Teilnehmenden fragen „Wie war es?“ und „Wann macht die Übung Spaß?“

 

Einen üppigen Blumenstrauß von Methoden und Übungen zur Improvisation, Agilität, gutes Teamwork und effektive Kommunikation finden Sie in der Neuerscheinung „130 Impro-Tools im Seminar für Teambuilding & agile Führung“ von Monika Eßer-Stahl. Es handelt sich dabei um eine aktualisierte Neuauflage des Klassikers „Out of the Box“.

Buchabbildung 130 Impro-Tools für Trainings und Seminare

 

TK-Tipp vom 24.07.2026

Passende Bilder zum Thema

Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
nach oben Nach oben