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Weder Rüpel noch Mutti

Trainingsspitzen

Manche Berater geben den Rüpel und knacken das Hirn von 'dummen' Kunden mit der Brechstange auf. Andere belehren lieber im besorgten Mutti-Ton. Mit Augenhöhe hat beides nichts zu tun, meint Markus Väth. Und plädiert für eine Coaching-Haltung in der Beratung.

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Es gibt Berater, die mögen ihre Kunden nicht einmal. Ich kenne einen Kollegen, der rotzt seine Erkenntnisse dem Kunden absichtlich hin, tritt ihm – um einen Fußballvergleich zu bemühen – mit Anlauf in die Eier. Das ist seine Methode, um das Hirn des 'dummen' Kunden mit der Brechstange aufzuhebeln und seine eigene Weisheit reinzukippen. Natürlich verursacht der Berater damit einen großen Flurschaden, aber das kümmert ihn nicht. Wer nicht will, der hat schon, so seine Devise. Und solange das Geschäftsmodell für ihn funktioniert ...

Autor(en): Markus Väth
Quelle: Training aktuell 04/18, April 2018, Seite 46 - 46 , 3281 Zeichen

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