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Serie Systemische Interventionen
Serie Systemische Interventionen

Das Team-Johari

Die Selbst- und die Fremdwahrnehmung können sich nicht nur bei Individuen, sondern auch bei Teams unterscheiden. Ein Abgleich kann hier sinnvoll sein, um Missverständnisse und Unzufriedenheit zu vermeiden. Dabei hilft die Abwandlung eines Methoden-Klassikers: das Johari-Fenster für Teams.

„Ich habe das Gefühl, jeder kippt seine Probleme bei uns ein und denkt, dass wir uns schon darum kümmern werden.“ Die Juristin, die in der Rechtsabteilung eines Unternehmens arbeitet, ist sichtlich genervt. Denn es ist tatsächlich nicht die Aufgabe ihres Teams, sich um jegliche rechtliche Belange der Kolleginnen und Kollegen zu kümmern. Doch das ist scheinbar den wenigsten in der Firma bewusst.

Was sich in dem genervten Ausruf zeigt, ist zweierlei: Erstens zeigt er, dass es hier offenbar eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung gibt – und zweitens macht er deutlich, dass es diese Diskrepanz nicht nur in der Wahrnehmung von Individuen, sondern auch von Teams geben kann. Wobei die Folgen ähnlich sind: Missverständnisse und Enttäuschungen, frustrierte Teammitglieder und unzufriedene Kolleginnen. Entsprechend kann der Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild nicht nur für Einzelpersonen sinnvoll sein, sondern es lohnt sich bisweilen auch, als Team die verschiedenen Perspektiven zu erkunden.

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