Kunden-Login


Ihr Warenkorb ist leer
 

Ihr Warenkorb ist leer !

Bild zum Beitrag Serie Neuro-Training
© thinglass/fotolia.com

Das N in NLP

Serie Neuro-Training

Am 17. April 2015 erhält Robert Dilts, einer der prägenden Köpfe des Neuro-Linguistischen-Programmierens, im Rahmen der Petersberger Trainertage den Life Achievement Award. Grund genug, um im vorerst letzten Beitrag der Serie Neuro-Training der Frage nachzugehen, wie viel Neuro eigentlich in NLP steckt.

kostenfrei für Abonnenten
von Training aktuell
komplette Ausgabe
als ePaper: 9,80 EUR

Das Kommunikations- und Veränderungsmodell NLP wurde von dem Psychologen Richard Bandler und dem Linguistikprofessor John Grinder Anfang der 70er Jahre an der University of California entwickelt. Bandler und Grinder analysierten die sprachliche Struktur wirksamer Kommunikation. Ihre ersten 'Modelle' waren Psychotherapeuten wie Fritz Perls, der Gründer der Gestalttherapie, Milton Erickson, der Vater der modernen Hypnotherapie und die bedeutende Familientherapeutin Virginia Satir. Das Modellieren von besonders erfolgreichem Verhalten bildet die Kernmethode des Ansatzes. Das Ergebnis dieses Modellierungsprozesses sind lernbare und lehrbare Strukturen für wirksame Kommunikation mit anderen und mit sich selbst.

Nicht zuletzt Robert Dilts, der 1974 in Santa Cruz mit Bandler und Grinder in Kontakt kam, hat die Potenziale dieses psychologischen Best-Practice-Ansatzes für Unternehmen erkannt und zur Verbreitung des NLP weit über den therapeutischen Ursprungskontext hinaus beigetragen. Er hat erheblichen Anteil daran, dass sich viel von dem, was heute in Seminaren und Workshops an Kommunikations- und Selbstmanagementwerkzeugen vermittelt wird, aus NLP-Modellen herleitet – auch wenn sie oft nicht explizit genannt werden.

Dass dies nicht immer der Fall ist, liegt an den Vorbehalten, die Teile der akademischen Psychologie und der Unternehmenswelt dem NLP gegenüber hatten und zum Teil auch noch haben. Während ein fundiertes und reflektiertes NLP heute vermehrt auch in die Curricula von Hochschulen Einzug hält, überbieten sich im Internet immer noch Skeptiker mit dem Sammeln hanebüchener Aussagen, die dem NLP (leider auch aus den eigenen Reihen) zugeschrieben werden – etwa, man könne anhand von irgendwelchen Augenbewegungen erkennen, ob jemand lügt oder nicht.

Autor(en): Franz Hütter
Quelle: Training aktuell 03/15, März 2015, Seite 26 - 29 , 11666 Zeichen

ANZEIGE

Artikel aus Training aktuell 03/15:

Bild zur Ausgabe 03/15
Das Magazin Training aktuell jetzt testen

Suche im Archiv


© 1996-2019, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn
Mobile-Ansicht



OK

Wir verwenden Cookies, um Ihre Zufriedenheit auf unserer Website zu steigern. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier