Interaktion

Serie Interaktionen mit Publikum

Mit anderen Augen

Wer Dinge verstehen will, arbeitet sich oft lange an ihnen ab - und macht dann ganz plötzlich einen enormen Fortschritt: mit dem sogenannten Aha-Moment. Das Problem: Solche Zufallserkenntnisse sind kaum zu planen. Allerdings können Referenten ihnen mit diesen zwei Interventionen ein bisschen auf die Sprünge helfen.
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Man muss nur mal die Hände falten. Das geschieht spontan und fühlt sich dann in der Regel gut an, normal eben. Dann aber sollte man genauer hinschauen: Welcher Daumen liegt oben? Der rechte oder der linke? Und dann werden alle Finger so versetzt, dass der andere Daumen oben liegt. Das fühlt sich dann direkt ganz anders an. Ungewohnt. Komisch. Vielleicht sogar so, als hätte man mehr Finger als vorher.

Dieses Phänomen, das sich übrigens ebenso beim Verschränken der Arme zeigt, kann für einen Aha-Moment sorgen, der zeigt, wie schwierig Veränderung sein kann: Der Grund für das komische Gefühl ist, dass die erste Position unsere unbewusst gelernte Fingerhaltung ist. Die zweite Position ist wahrscheinlich zum ersten Mal ausprobiert worden und fühlt sich deshalb fremd an. Erst, wenn wir sie immer wieder üben, wird auch sie zur Gewohnheit werden. Bis diese Veränderung greift, dauert es in der Regel zwei Wochen, wie Studien ...
Autor(en): Margit Hertlein, Gaston Florin
Quelle: Training aktuell 07/18, Juli 2018, Seite 40-41
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