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Mit Vielfalt gegen den Mangel

Personalberatertag 2012

Das Thema Diversity wird immer wichtiger, der Wettbewerb um Talente nimmt zu – das wurde auf der Jahrestagung der Personalberater deutlich. Welche Themen die Zunft bewegen und welche Herausforderungen sie für das Personalwesen sehen. Training aktuell mit einem Trendbericht.

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Wenn die Personalberatungsbranche auf ihrem jährlichen Kongress zusammenkommt, stehen nicht nur Marktzahlen und Networking auf der Agenda. Es geht auch um den Blick über den eigenen Tellerrand. Hierfür lädt der ausrichtende Bundesverband der Unternehmensberater (BDU) meist branchenfremde Impulsgeber auf das Podium. Interessant ist dabei nicht nur die Auswahl der für kritische Töne zuständigen Experten. In diesem Jahr waren das unter anderem ein Ex-Personalvorstand, ein Psychologieprofessor, ein Social-Media-Berater und eine Abteilungsleiterin aus dem Familienministerium, zuständig für Chancengleichheit. Für Weiterbildner dürften auch die Themen aufschlussreich sein, die aufs Tableau kommen, wenn Recruiting-Spezialisten mit besten Drähten in Chefetagen und Personalabteilungen diskutieren.

Auf dem diesjährigen Branchentreff am 8. Mai 2012 stand das Thema Diversity ganz oben auf der Agenda. Abzulesen war dies nicht zuletzt an dem hochkarätigen Sprecher, der den Personalberatern hierzu Input liefern sollte. Der wohl profilierteste Personaler Deutschlands, der frisch verrentete Thomas Sattelberger, hielt die Eröffnungskeynote. Und die hatte es in sich: 'Die Headhunter-Branche hat sich versündigt an der Diversity-Frage', warf der Ex-Telekomvorstand den Versammelten vor. Zuvor hatte Sattelberger mit interessanten Argumenten deutlich gemacht, warum gelebte Vielfalt für Unternehmen nicht weniger als überlebenswichtig ist.

Dazu bemühte er nicht, wie vielfach üblich, Leuchtturmprojekte gelungener Diversity. Sattelberger blickte tiefer: Er zeigte auf, wie fatal sich das Fehlen von Vielfalt auswirken kann. Und das an eindrücklichen Beispielen wie dem Segelschulschiff Gorch Fock oder der Kernkraftindustrie in Japan. Seine These: In Zeiten, in denen wirtschaftlicher Wandel immer ruckartiger und zerstörerischer verläuft, überleben nur die Unternehmen, die sich schnell an veränderte Realitäten anpassen können. Firmen mit geschlossenen organisatorischen Strukturen sterben hingegen immer schneller und jünger. 'Starre, homogene Systeme sind nicht nur hartnäckige Gegner von Vielfalt. Sie sind auch unternehmerische wie gesellschaftliche Unheilbringer', so Sattelberger.

Extras:

  • Informationen zur BDU-Studie 'Personalberatung in Deutschland 2011/12'
  • Grafik: Die Umsätze der Headhunter

Autor(en): Nina Peters
Quelle: Training aktuell 06/12, Juni 2012, Seite 16 - 17 , 7196 Zeichen

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