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Online-Tools für Aufstellungen
Online-Tools für Aufstellungen

Wege zur virtuellen Repräsentanz

Nicht nur Trainings und Coachings, auch Aufstellungen finden immer häufiger online statt. Doch wie lassen sie sich technisch umsetzen? Die Aufstellungsexpertinnen Carmen Diebolder und Kerstin Reich präsentieren geeignete Online-Tools dafür – von der simplen Aufstellung mit Figuren, die per Dokumentenkamera übertragen wird, bis zur ausgefeilten Avatar-Software.

Durch die Internationalisierung und das vermehrte Arbeiten von zu Hause aus sind in vergangener Zeit sehr viele Online-Tools für kollaboratives Arbeiten entwickelt worden. Gleichzeitig hat auch der Einsatz von Aufstellungen in der Geschäftswelt zugenommen. Diese Entwicklungen führten dazu, dass Online-Lösungen für Aufstellungen gesucht wurden. Kollaborative Plattformen haben sich als sehr gut geeignetes Werkzeug für Online-Aufstellungen erwiesen. Mit diesen können einfach und kostengünstig Aufstellungsfelder kreiert werden, auf die zur selben Zeit mehrere Personen zugreifen können. Gleichzeitig wurden auch spezielle Lösungen für die Aufstellungsarbeit entwickelt, z.B. virtuelle Systembretter oder Avatar-Lösungen.

Die repräsentierende Wahrnehmung funktioniert virtuell genauso gut wie in der physischen Welt.

Diese Lösungen für den virtuellen Raum machen auch Sinn, schließlich funktioniert die repräsentierende Wahrnehmung virtuell genauso gut wie in der physischen Welt. Trainerinnen und Trainern, die noch keine Online-Erfahrung haben, empfehlen wir, einmal eine kleine Aufstellung online vorab zu gestalten (z.B. mit dem Online-Systembrett) und sich dann selbst in die einzelnen Elemente einzurollen (bitte auch hier immer an das Entrollen beim Wechsel in eine andere Repräsentanz denken!), um ein Gefühl für die repräsentierende Wahrnehmung im Online-Kontext zu bekommen.

Das passende Tool wählen

Bei der Wahl des Online-Tools für die Aufstellung gibt es verschiedene Gesichtspunkte, die zu berücksichtigen sind. Am wichtigsten ist es, sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden die technischen Voraussetzungen und Internetzugänge haben. Dies muss im Vorfeld geklärt werden, z.B. durch einen Technikcheck. Vor allem bei der Verwendung von Avatar-Anwendungen muss der Nutzer bzw. die Nutzerin manchmal Software herunterladen und einen Avatar einrichten. Die Erfahrung zeigt, dass trotz des Angebots zum Technikcheck und mehrerer E-Mails im Vorfeld an die Teilnehmenden mit der Bitte, die technischen Voraussetzungen zu überprüfen, dies oftmals erst unmittelbar vor Seminarbeginn passiert. Bekommt dann ein Teilnehmender keinen Zugriff auf die Webseite oder kann er den Softwaredownload nicht ausführen, kann er auch nicht aktiv an der Aufstellung teilnehmen. Sollte dies passieren, so kann über die Funktion „Bildschirm teilen” bei der Videokonferenz-Software der Teilnehmende zumindest mit einbezogen werden. Leider fällt die Person dann auch als Repräsentant aus, da er die Figuren/Avatare nicht selbst bewegen kann.

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