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Methodenübergreifende Plattformen für aktivierendes Lernen

Die Lust am Lernen steht im Herbst gleich bei zwei Veranstaltungen im Titel: Beim GABAL-Symposium geht es um aktivierende Methoden für das lebenslange Lernen. Die DGSL feiert mit ihrem diesjährigen Lernlust-Kongress Jubiläum.

Ein reichhaltiges Buffet nicht nur in der Mittagspause - das stellen die Veranstalter des diesjährigen GABAL-Symposiums, das am 27. und 28. Oktober 2007 in Oberursel im Taunus stattfindet, ihren Teilnehmern in Aussicht. Dafür haben die Planer bei der Gesellschaft zur Förderung anwendungsorientierter Betriebswirtschaft und aktiver Lernmethoden (GABAL) das Programm etwas umgestrickt: Es gibt nur noch jeweils zwei parallele Workshops, zudem wurden mehr Freiräume eingebaut. 'Unser Ziel ist es nicht, ein fertiges Menü zu präsentieren. Jeder Teilnehmer soll sich vielmehr nach eigenem Geschmack bedienen und auch mal einen Gang auslassen können', erklärt Vorstandssprecher Hanspeter Reiter.

Auswahl gibt es reichlich: Wie im Vorjahr geht es einerseits um den Trainer als Unternehmer - und damit um handfeste Dinge: neue digitale Vertriebsformen, Kundengewinnung durch Pressearbeit und Kontaktmanagement mit Outlook. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Zukunft des Lernens. Thematisiert werden u.a. das Lernverhalten von Senioren, der Weiterbildungsbedarf bei Lehrern sowie internationale Weiterbildungstrends aus Sicht der Unternehmen. Gemäß dem Tagungsmotto 'Lustvolles Lernen ein Leben lang' liegt der Fokus auf aktivierenden Lehr- und Lernmethoden.

Die werden wie immer im Rahmen des Symposiums auch praktisch ausprobiert. Nach Stammgruppen, Open Space und World Café, die in den vergangenen Jahren vorgestellt wurden, können sich die Teilnehmer dieses Mal mit zwei neuen Ansätzen auseinandersetzen: Auf dem Symposiums-Buffet sind die Instrumente Appreciative Inquiry (AI), also wertschätzendes Lernen, und Visuelles Protokoll (V.P.), eine Weiterentwicklung des Mind Mapping, angerichtet. Die Teilnahmegebühr beträgt 399 Euro, Infos und Anmeldung unter nebenstehender Telefonnummer.

Spielerisch und aktivierend lernen: 20 Jahre DGSL

Lernlust wird bekanntermaßen auch bei der Deutschen Gesellschaft für Suggestopädisches Lernen (DGSL) groß geschrieben, und das nun schon seit zwei Jahrzehnten. Grund genug zu feiern - und aus der Jahrestagung einen Jubiläumskongress zu machen. Unter dem Slogan 'Spielend lernen mit Methodenvielfalt' wartet der DGSL-Lernlust-Kongress 2007 deshalb vom 2. bis 4. November 2007 mit besonderen Highlights auf. So wird Michael Grinder, US-Pionier für nonverbale Kommunikation im Lernprozess, einen Workshop anbieten. (Anmeldeschluss ist der 15. September 2007!)

Zudem werden einige der Gründungsväter der Suggestopädie als Ehrengäste im rheinischen Bad Honnef sein. Drei von ihnen auch als Referenten: DGSL-Mitbegründer Roland Spinola stellt im Plenumsvortrag am Samstag die Frage: 'Geld - Wurzel aller Übel?', Pädagoge Hartmut Wagner erklärt in seinem Workshop, wie Arbeiten im Flow gelingt, und Tony Stockwell, der 1980 die Suggestopädie nach Deutschland brachte, lädt zum Einsteiger-Workshop. Für das Rahmenprogramm hat er zudem eine Art Zeitgeschichte der Suggestopädie angekündigt. 'Offenbar hat er noch Materialien aus den Anfängen der DGSL', freut sich Monika Schubach, stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Aber auch Lerntrends der Zukunft stehen auf dem Programm: beispielsweise E-Mail-Spiele für den Einsatz im E-Learning, neue mentale Aktivierungstrainings und Techniken aus der Sprachpsychodramaturgie (PDL). Die Kongressgebühr beträgt 267 Euro, Infos und Anmeldung im Internet.
Autor(en): (lis)
Quelle: Training aktuell 09/07, September 2007
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