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Veränderung durch Embodiment

Leserbrief

Tiergestützte Trainings sind umstritten. Mit Menschen umzugehen lernt man nicht mit Pferden, Wölfen oder Schimpansen, meinen die Kritiker – so auch Niki Harramach und Robert Prazak in Training aktuell 2/2015. Dagegen legt unsere Leserin Bertine Kessel nun Widerspruch ein: Sie hält Tiertrainings für eine gute Möglichkeit, das Verhalten der Teilnehmer unverfälscht zu spiegeln.

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Kritischer Geist ist mir grundsätzlich sympathisch, und sicherlich gibt es bei allen innovativen (Trainings-)Methoden unfundierte Vereinfachungen – so auch beim tiergestützten Coaching. Dennoch regte sich bei mir spontan Widerspruch, als ich den Artikel 'Wenn der Manager mit dem Lama' las. Ich möchte hier für tiergestütztes Coaching eine Lanze brechen. Dafür gibt es gute Gründe:

In der neurobiologischen und psychologischen Theoriebildung zu den Wirkfaktoren für erfolgreiche Verhaltensänderungen von Menschen gibt es einen entscheidenden Paradigmenwechsel, der mit dem Begriff 'Embodiment' verbunden ist. Er bedeutet, dass ...

Autor(en): Bertine Kessel
Quelle: Training aktuell 07/15, Juli 2015, Seite 45 - 45, 3391 Zeichen

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