Reflexion

Kolumne
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Zwischen Reiz und Reaktion

Ein Coaching-Klient schlägt jeden guten Rat in den Wind, eine Seminarteilnehmerin motzt: Es gibt Situationen, in denen Weiterbildner am liebsten aus der Haut fahren würden. Doch auf einen Reiz muss nicht immer eine automatische Reaktion folgen. Wer sich den Raum dafür nimmt, kann reflektiert agieren und damit Freiheit gewinnen.
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Vor einiger Zeit stürmte ich verspätet aus einem Termin in die Tiefgarage und hechtete ins Auto, um meinen Flug noch zu erwischen. Der Motor sprang gerade an, als das Handy brummte. Reflexartig nahm ich den Anruf an und hatte kaum „Hallo“ gesagt, als es an die Seitenscheibe klopfte. Entnervt sah ich mich einer älteren Dame gegenüber: „Wissen Sie nicht, dass Sie den Motor wegen Vergiftungsgefahr abstellen müssen?“

Über meine wenig charmante Antwort breite ich lieber den Mantel des Schweigens aus. Beleidigend war sie zwar nicht, unhöflich aber allemal, und im Recht war die Dame obendrein. Mein Verhalten war falsch, aber wir alle sind Menschen, in denen manchmal die Urzeit das Zepter schwingt, in der es nur totstellen, wegrennen oder …

Autor(en): Matthias Kolbusa
Quelle: Training aktuell 04/21, April 2021, Seite 50
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