Inspiration

Kollegiales Teamcoaching

Kollegen coachen in Großgruppen

Im Kollegialen Teamcoaching (KTC) können sich Manager strukturierten Input von Kollegen abholen. Meist passiert das im kleinen Kreis, das Format funktioniert aber auch in größeren Gruppen - etwa bei der Umsetzung von komplexen Strategie- oder Change-Projekten. KTC-Entwicklerin Vera Schley erklärt wie.
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Die Methode der kollegialen Beratung ist in vielen Chefetagen schon angekommen. Auch die Spezialform des Ansatzes, das Kollegiale Teamcoaching (KTC), stößt bei vielen Managern auf große Akzeptanz, bietet sie ihnen doch einen strukturierten Prozess, in dem sich Führungskräfte gegenseitig helfen, Herausforderungen zu definieren, Schlüsselthemen zu identifizieren und Handlungsalternativen zu entwickeln.

Meist findet dieser Austausch – unter Anleitung eines professionellen KTC-Coachs – in kleinen Gruppen mit sechs bis acht Teilnehmern statt. Mit einem entsprechenden Setting ist KTC allerdings auch in deutlich größeren Gruppen möglich. Vor allem bei Themen mit einem speziellen fachlichen Fokus kann dies fruchtbar sein. Denn Gruppen, besonders wenn sie groß und vielfältig zusammengesetzt sind, erarbeiten in der Regel intelligentere Lösungen, als einzelne Experten es vermögen.

Zum methodischen Vorgehen: In der großen Gruppe wird zunächst das klassische KTC-Setting nachgebildet. Sechs bis acht Teilnehmer bilden einen Innenkreis. Zu ihnen gehört auch der Akteur mit seinem Anliegen, das für die Gesamtgruppe thematisch möglichst interessant sein sollte.

Extras:
  • Von der Vorbereitung bis zur Transfervereinbarung: Der klassische Ablauf eines Kollegialen Teamcoachings
  • Service: Hinweise auf ein Buch und einen Fachartikel zum Thema KTC sowie Informationen zur Ausbildung von KTC-Beratern


Autor(en): Vera Schley
Quelle: Training aktuell 08/11, August 2011, Seite 20-22
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