Reflexion

Institut im Interview
Institut im Interview

Von Zufällen und dem Dalai Lama

Jeden Monat gibt Training aktuell jungen Unternehmen und Neulingen der Weiterbildungsszene die Möglichkeit, über ihre Gründungsidee, Projekte und Visionen zu ­reflektieren – diesmal Planundsinn.

Wir haben gegründet, um ...

... unsere Führungs- und Krisenerfahrung gebündelt mit Emotionspsychologie und langjähriger Personalentwicklungskompetenz einsetzen zu können, was sich insbesondere bei der Arbeit mit Executives und konfliktären Teams als gute Kombination erwiesen hat.

Unser Angebot beinhaltet ...

... vor allem eine systemische Haltung. Wir sind neugierig auf die Kunden und deren Wahrnehmung der Wirklichkeit und freuen uns immer, diese durch unsere Impulse zu erweitern – in klassischen Workshops, Supervisionen, Teamentwicklungen, Coachings und systemischen Beratungen.

Die beste Entscheidung unserer Unternehmensgeschichte ...

... war ein Zufallsprodukt. Als 2018 die Dokumentation „Der letzte Dalai Lama“ im Kino lief, haben wir vom Atlas of Emotions erfahren: einer Landkarte der Emotionen in Form eines webbasierten Tools, das emotionale Bewusstheit schult und, basierend auf einer Idee des Dalai Lama, von Emotionsforscher Paul Ekman und seiner Tochter Eve entwickelt wurde. Wir haben festgestellt, dass es noch keine deutsche Version gab und kurzerhand eine E-Mail geschrieben. Keine vier Stunden später hatten wir den Auftrag der Ekmans, die deutsche Version zu erstellen – wer kann schon von sich sagen, dass er für den Dalai Lama gearbeitet hat?

Planundsinn

  • Geschäftsführung: Judith Wegener, Jan Zöller
  • Gründungsjahr: 2017
  • Standort: Köln
  • Zahl der Mitarbeitenden 2021: 2
  • Zahl der Teilnehmenden 2021: 160 Coaching- und Workshopteilnehmende
  • Link: planundsinn.de

Und die schlechteste ...

... war die Weiterentwicklung unseres Coachingtools „Kraftquelle“ zu einer haptischen Version, was viel Zeit und Energie gekostet hat. Entstanden ist ein beleuchtetes Gerät, das sich leider als total unpraktisch erwiesen hat – ein Teil davon hängt nun als Lampe in unserem Coachingraum.

Wir stellen uns gerade der Herausforderung, ...

... selber mal wieder Lernende zu sein und bilden uns im therapeutischen Bereich weiter. Gar nicht so einfach, der Spagat zwischen Alltagsgeschäft und Lernzeit.

Weiterbildung wird in zehn Jahren ...

... auch dann noch gut und relevant sein, wenn sie das Herz der Menschen erreicht. Reine wissensbasierte Weiterbildung wird vermutlich komplett durch künstliche Intelligenz geschehen.

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