Editorial

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Die Welt im Wandel

Noch nie war die Arbeitswelt von einer solch großen Volatilität geprägt, noch nie erschienen Entwicklungen so unvorhersehbar und unberechenbar wie heute: Fachkräftemangel, Lieferengpässe und Energiekrise setzen Unternehmen und Mitarbeitende zunehmend unter Druck, und auch der digitale Fortschritt bringt neben Hoffnung eine gehörige Portion Unsicherheit mit sich. Denn werden bestimmte Jobs in Zukunft überhaupt noch gebraucht, wenn sie auch von KI oder Robotern übernommen werden können? Welche digitalen Skills werden künftig benötigt? Und wie sieht sie denn nun eigentlich aus, die Arbeitswelt von morgen?

Übung in Unbeständigkeit

Auch wenn es schwerfällt, Antworten auf diese Fragen zu finden oder Entwicklungen zu antizipieren – mit einer „Da kann ich eh nichts tun“-Haltung solllten Führungskräfte und Mitarbeitende der Zukunft dennoch nicht entgegensehen. Davon ist zumindest Managementtrainerin und Coach Birgit Schäfer überzeugt. In ihrem Beitrag zeigt sie auf, wie wichtig es ist, sich dem Unberechenbaren zu stellen und den Umgang mit Risiken und Ungewissheit zu trainieren – und zwar nicht nur, weil Studien zeigen, dass dadurch Risiken häufig realistischer eingeschätzt, Unsicherheiten offener angesprochen und Verhaltensweisen flexibler an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden, sondern auch, weil das Erlernen von Strategien dabei unterstützen kann, Ängste und Sorgen zu kontrollieren. Mit welchen Tools und Interventionen Schäfer ihre Klientinnen und Klienten dabei unterstützt, zu einem sichereren Umgang mit Ungewissheit und Unbeständigkeit zu gelangen, zeigt sie anhand zweier Fallbeispiele auf.

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Bereits geübt im Umgang mit Unbeständigkeit oder besser gesagt regelrecht changeerprobt ist der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) – zum Beispiel im Hinblick auf seinen Europäischen Trainingspreis. Dieser wurde am 15. März 2024 zum sage und schreibe 31. Mal vergeben und hat über die Jahre schon so manche Neuerung mitgemacht: So wurde die Auszeichnung – 1992 als „Deutscher Trainingspreis“ konzipiert – bereits mehrmals umbenannt: 2001 in „Internationaler Deutscher Trainingspreis“, 2015 in „Europäischer Preis für Training, Beratung und Coaching” und 2019 schließlich in „Europäischer Trainingspreis“. Zudem änderte die Trophäe ihr Erscheinungsbild, bestehende Kategorien wurden gegen neue ausgetauscht, und auch der Ort der Preisverleihung wechselte mehr als einmal: So wurde der Preis bereits in verschiedenen Städten übergeben, etwa Würzburg, Bamberg, Königswinter, Stuttgart, Köln und Hannover. In diesem Jahr flatterten die Eulen nach Berlin und kürten in den vier Kategorien „Classic Training“, „Pure Online Training“, „Methoden für Trainings & Co.“ und „Tools für Trainings & Co.“ insgesamt zwölf Weiterbildungsanbieter bzw. Trainingskonzepte. Dass es auch in den Gewinnerkonzepten um Wandel geht, lesen Sie in diesem Beitrag.

Viel Spaß mit der neuen Ausgabe!

Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: Training aktuell 04/24, April 2024
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