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D.ELAN: Interessenvertretung der e-Learning-Wirtschaft gegründet

Warum gründet sich eine Interessenvertretung der e-Learning-Wirtschaft, ohne die Veteranen der Branche gefragt bzw. sie als Gründungsmitglieder mit ins Boot geholt zu haben? Und warum trägt der Verein das inzwischen ungeliebte 'e' als Kürzel für e-Learning im Namen? Fragen über Fragen, die dem Vorsitzenden des neuen Vereins D.ELAN bei dessen Vorstellung auf der Learntec vom 10. bis 13. Februar 2004 in Karlsruhe gestellt wurden.

Die Antworten in Kurzform: Das 'e' in D.ELAN - ausgeschrieben heißt das übrigens so viel wie 'Deutsches Netzwerk der e-Learning-Akteure' - ist vor-nehmlich Resultat einer erfolglosen Suche nach einer Alternative. Und: Die Gründungsmitglieder des Vereins sind tatsächlich nicht nach speziellen Kriterien ausgesucht worden, die Initiatoren kannten sich vielmehr von anderen Arbeitskreisen: So finden sich darunter u.a. SAP, SkillSoft, Synergie, aber auch die Universitäten Darmstadt und Duisburg-Essen sowie die Fraunhofer Gesellschaft IAO. 'Wir verstehen uns ausdrücklich als Netzwerk, dessen Mitglieder vor Ort kleine Knotenpunkte bilden sollen', erläuterte Lutz P. Michel, der momentane Vorsitzende des Vereins, zum geplanten Wachstum der Vereinigung.

Zusammenfinden sollen in dem Netzwerk in Vereinsform sowohl Unternehmen der
e-Learning-Branche als auch Forschungseinrichtungen. Die Zielsetzung des Verbandes, der eng mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) kooperieren will, besteht zum einen in der Förderung des Dialogs zwischen Marktakteuren, Politik und Wirtschaft. Nicht verwunderlich, ist Anlass der Vereinsgründung doch eine Anfrage aus dem Bundeswirtschaftsministerium nach entsprechenden Fachexperten gewesen. Zum anderen will man sich der Sicherung und Unterstützung von Qualität bei der Konzeption und Produktion von e-Learning-Projekten widmen sowie die Akzeptanz von e-Learning in der Öffentlichkeit fördern.

Ordentliche Mitglieder zahlen, sofern sie Unternehmen sind, je nach Mitarbeiterzahl zwischen 500,- und 3.000,- Euro jährlich, Forschungseinrichtungen zwischen 350,- und 2.000,- Euro. Einzelpersonen können ohne Wahlrecht für 200,- Euro assoziierte Mitglieder werden. Weitere Infos unter der bald verfügbaren Internet-Adresse.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 03/04, März 2004
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