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Beitrag von Klaus Eidenschink aus Training aktuell 05/26, Mai 2026
Wer wird schon nicht gern verwöhnt? Wer verwöhnt sich selbst nicht gern? Das ist purer Genuss – und was könnte man dagegen schon einzuwenden haben?
Wer bereits einige Teile dieser Artikelserie gelesen hat, wird ein grundsätzliches Prinzip vieler Gedankengänge vermutlich schon längst identifiziert haben: Alles, was ist, kann (und muss) darauf untersucht werden, wann es funktional oder dysfunktional ist. Denn das Gute kann schaden und das Schlechte nützlich sein. Ob etwas günstig oder ungünstig ist, bestimmt sich nicht durch die jeweilige Sache, sondern es hängt ab vom Kontext und der Beziehung, die sie zu diesem hat. Wer das Gute bestimmen möchte, der muss also immer drei Aspekte untersuchen:
Das Gute kann schaden und das Schlechte nützlich sein. Ob etwas günstig oder ungünstig ist, bestimmt sich nicht durch die jeweilige Sache, sondern es hängt ab vom Kontext und der Beziehung, die sie zu diesem hat.
Oft ist nämlich das Gleiche je nach Kontext einmal günstig (gleiche Arbeitsleistung bei gleicher Zeit) und einmal ungünstig (verschiedene Arbeitsleistung bei gleicher Zeit). Oder in ein und demselben Kontext sind zwei einander widersprechende Phänomene wichtig und nötig, sodass es falsch wäre, zwischen beiden zu entscheiden (der eine war krank und der andere gesund). Also ist es sinnvoll, wenn man darauf schaut, welche Funktion „Gerechtigkeit“ in Bezug auf unterschiedliche Bezugsgrößen hat.