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Auftrittstraining: Mit der Kamera dem Ich auf der Spur

'Wir danken Ihnen sehr für Ihre geleistete Arbeit und wünschen Ihnen von Herzen alles Gute.' Eigentlich sind Abschiedsworte wie diese unmissverständlich. Dennoch kann es passieren, dass sie nicht so ankommen, wie sie gemeint sind. Der Grund: 'Der Sprecher kann das, was er fühlt und denkt, nicht in seine Worte legen', erklärt Astrid Posner. Wie Menschen den Unterschied zwischen Sein und Schein aufheben können, vermittelt die Schauspielerin und Kommunikationswissenschaftlerin in ihrem Seminar Sensocoaching.

Zunächst müssen sich die Teilnehmer jedoch gründlich selbst unter die Lupe nehmen. Das passiert mit Hilfe von Spielen aus der Kommunikations- und Verhaltenstheorie in exponierter Lage auf einer Bühne. Zum Beispiel sollen die Teilnehmer absurde Fragen logisch beantworten. Daran zeigt sich, wie jemand wahrnimmt und kommuniziert, ob jemand lebendig und authentisch ist, meint Posner. Nachdem klar ist, wer welche verbalen und nonverbalen Kommunikationsstrategien verfolgt, trainieren die Teilnehmer, Denken und Fühlen effektiv in Sprache und Verhalten zu übersetzen. Eine Schlüsselrolle dabei spielt die Präsenz. 'Denn nur wer sich auf den Augenblick zu konzentrieren weiß, kann Hamlet nicht nur spielen, sondern Hamlet sein', weiß die Schauspielerin aus Erfahrung.

Das ist jedoch nicht alles: Vom Prozess der Bewusstwerdung macht der Fotograf Dietmar Wadewitz rund 100 Porträtaufnahmen - Grundlage für ein Photocoaching®, das nach der Bühnenarbeit stattfindet: Dabei dienen die Fotos als visueller Beweis für die Fremd- und Selbsteinschätzung der Teilnehmer. Nähere Infos gibt es im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 02/07, Februar 2007
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