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Digitale Kultur bei deutschen ­Unternehmen unterentwickelt

Digitalisierung


Nicht mal jede fünfte Führungskraft ist zufrieden mit dem Stand der Digitalisierung im eigenen Unternehmen. Das geht aus einer Studie der Leader­ship Garage der Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit der Personalberatungsgesellschaft Odgers Berndtson hervor, die rund 1.900 Führungskräfte im deutschsprachigen Raum befragen ließ. Fast alle befragten Führungskräfte schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf ihr Unternehmen als hoch ein und suchen nach Wegen, wie sie mithilfe von neuen Denk-, Handlungs- und Arbeitsprozessen die digitale Zukunft meistern können. Zufrieden mit der derzeitigen Entwicklung sind jedoch nur 18 Prozent der Befragten. Große Defizite sehen sie vor allem bei der Etablierung einer modernen Arbeitskultur – insbesondere bei Innovationsfähigkeit, Risikobereitschaft, Umgang mit Umbrüchen und der Bereitschaft, Eigenverantwortung zu übernehmen. 'Ohne eine Digitalkultur, also eine Unternehmenskultur, die die neuen Bedingungen gezielt nutzt, wird ein Unternehmen in der digitalen Zukunft nicht mehr erfolgreich sein können', ist die Psychologie-Professorin und Leiterin der Leadership Garage Sabine Remdisch überzeugt.

Autor(en): Marie Pein


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