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New Work hilft auch in hoch regulierten Bereichen

Lässt sich New Work auch in kritischen Infrastrukturen wie dem Gesundheitswesen, der Verwaltung, dem Brandschutz und der Sozialarbeit mit Gewinn für alle Beteiligten einsetzen? In hoch regulierten Arbeitsfeldern also, von denen man annehmen könnte, dass ein hohes Maß an Mitsprachemöglichkeiten und Gestaltungsfreiheiten für Mitarbeitende dort schwieriger umzusetzen sind als anderswo? Das bundesweite Verbundprojekt „New Work For Key Worker“ (NW4KW) ist nach zwei Jahren Forschung zu einer Antwort auf diese Frage gelangt, sie lautet: Ja, die Arbeitsbedingungen lassen sich auch dort nachhaltig in Richtung New Work verändern, wo Flexibilität nur begrenzt möglich – aber dennoch nötig – ist.

Ob Brandschutz, Wasserwirtschaft oder Gesundheitswesen: New Work kann auch in Bereichen gute Dienste leisten, die auf den ersten Blick weniger Flexibilität zulassen.

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Denn in diesen Bereichen stehen die Beschäftigten vor der Herausforderung, etwas zu meistern, das Caroline Ruiner, Professorin am Fachgebiet Soziologie der Universität Hohenheim und wissenschaftliche Begleiterin des Projekts, als „Paradox Work“ bezeichnet: In kritischen Infrastrukturen sind viele Beschäftigte zwar an strenge Vorgaben gebunden, müssen aber gleichzeitig flexibel reagieren können. Gelingt das, so hat das Projekt gezeigt, werden Organisationen widerstandsfähiger und können viele Probleme, unter denen auch hoch regulierte Bereiche leiden, in den Griff bekommen, etwa den Fachkräftemangel, eine hohe Arbeitsbelastung und strukturelle Engpässe.

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Die Voraussetzungen dafür: Führungskräfte übernehmen neue Rollen, Beschäftigte werden aktiv beteiligt und Veränderungen gemeinsam entwickelt. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sind für Interessierte in Form eines digitalen Handlungsleitfadens unter dem Titel „Startklar für New Work“ abrufbar: nw4kw.de/wp-content/uploads/250715_ddn_NW4KW-Handlungsleitfaden_Digital.pdf.

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