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Übersicht AnsprechpartnerKI verändert ganze Berufsfelder und Branchen. Auch auf dem Coachingmarkt ist durch ihr Aufkommen viel in Bewegung. Zu den neuen künstlich-intelligenten Coachs, mit denen sich User per Text, Spracheingabe oder Video unterhalten können, gehört auch Aimy, der KI-Coach der Coachingplattform CoachHub. Aimy soll Coachees bei Zielsetzungsprozessen unterstützen. Sie kann für situative Coachingsessions, etwa zur Vorbereitung einer schwierigen zwischenmenschlichen Situation, genutzt werden und mit dem User Rollenspiele machen. Dabei erinnert sie sich an den bisherigen Gesprächsverlauf, merkt sich Themen, unternimmt Feedbackschleifen. Dass das Geschlecht von Aimy, das Alter und die Ethnizität während der Einrichtung vom User gewählt und dass auch der Tonfall und Kommunikationsstil von Aimy angepasst werden können, soll das Gefühl psychologischer Sicherheit fördern und die Coach-Coachee-Beziehung stärken. Die User können den menschlichen Avatar aber auch durch einen abstrakten ersetzen.
Im Unterschied zu allgemeinen KI-Tools wie ChatGPT ist Aimy dem CoachHub zufolge speziell aufs Coaching hin designt worden. Genauer: Das Tool basiert auf dem Designing AI Coach (kurz: DAIC) Framework von Nicky H.D. Terblanche, das wesentliche Elemente menschlicher Coachingprozesse wie Vertrauen, Ethik und evidenzbasierte Coachingmodelle in Form von KI-Designprinzipien abbildet. Eingesetzt werden kann Aimy als Teil hybrider Coachingprozesse, aber auch als Stand-alone-Lösung, sprich: Unternehmen können das Tool Mitarbeitenden zur Verfügung stellen und Coaching damit auch jenen zugänglich machen, die bisher nicht in dessen Genuss kamen.
Beitrag von Sylvia Jumpertz aus managerSeminare 330, September 2025