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Zufriedenheit im Job
Zufriedenheit im Job

Die Leidenschaftsfalle

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Leidenschaft gilt im Arbeitsleben als das Maß aller Dinge: Nur wer für seinen Job brennt, kann ihn wirklich gut machen und wird bei der Arbeit und insgesamt im Leben Glück und Zufriedenheit erfahren. So inbrünstig diese These vorgetragen wird, so unsinnig ist sie, behauptet Volker Kitz. Ein leidenschaftliches Plädoyer, Leidenschaft im Job nüchterner zu betrachten.
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Inhalt:
  • Leidenschaftliches Versagen: Warum Leidenschaft kein Garant für gute Arbeit ist 
  • Blind vor Begeisterung: Wenn Leidenschaft notwendige Distanz zum eigenen Handeln beeinträchtigt
  • Lustvoll im Tunnel: Warum Leidenschaft der Empathie oft zu wenig Raum lässt
  • Begeistert auf Umwegen: Warum Leidenschaft und Effizienz nicht gut zusammengehen 
  • Der Zwang zur Leidenschaft: Wie eine verquere Vorstellung Menschen massenweise unglücklich macht 

Zentrale Botschaft:
Es ist nicht in erster Linie mangelnde Leidenschaft, sondern vor allem der Leidenschaftszwang, der Führungskräfte wie Mitarbeiter unglücklich macht. Alle tun so tun, als wäre Leidenschaft bei der Arbeit Normalfall und Idealfall zugleich. Und wer seine Arbeit nicht mit an Besinnungslosigkeit grenzender Hingabe verrichtet, ist sich selbst und anderen suspekt. Millionen sitzen im Büro, stehen am Fließband oder kriechen mit einem feuchten Tuch auf dem Boden herum und fragen sich: Was läuft falsch bei mir, wenn ich dabei keine Leidenschaft spüre? Bei ihnen stimmt alles – ihr einziges Problem ist die Leidenschaftslüge, die ihnen etwas anderes suggeriert.

Extras:
  • Tutorial: Raus aus der Leidenschaftsfalle
  • Lesetipps

Autor(en): Volker Kitz
Quelle: managerSeminare 230, Mai 2017, Seite 54-59
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