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Workout für Manager

Im Einklang mit den Idealen

Wer die Werte, die ihm wichtig sind, nicht lebt, wird auf Dauer nicht glücklich. Doch was ist wirklich wichtig? Diese Frage verlieren Führungskräfte schnell aus dem Blick, wenn die Agenda aus allen Nähten platzt. Eine Werteanalyse verschafft Klarheit.
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Schon wieder 22 Uhr, als die Haustür ins Schloss fällt. Die Kinder liegen schon im Bett, aus der Familienzeit ist wieder nichts geworden. Sehr enttäuschend für die eine Führungskraft. Für den Kollegen in der gleichen Situation aber kein Problem. Die Kinder haben eben ihren eigenen Rhythmus, und jetzt bleibt mehr Zeit für die Entspannung. Alles bestens also.

Warum der eine leidet, der andere aber zufrieden ist, lässt sich mit unterschiedlichen Werten erklären. Wer es sich zum Ideal gemacht hat, die Kinder ins Bett zu bringen, ist durch den späten Arbeitsschluss gestresst. Wer aber vor allem an die persönliche Weiterentwicklung im Job glaubt, hängt gerne noch zwei, drei Stunden dran. Die Schwierigkeit ist nur: die Werte zu benennen, die zur eigenen Zufriedenheit führen und deshalb das eigene Handeln leiten sollten.

Klarheit über die eigenen Ideale schaffen – dabei hilft eine Werteanalyse, für die sich Führungskräfte ein bis zwei Stunden Zeit nehmen sollten. Im ersten Schritt können sie ermitteln, welche Werte ihnen wichtig sind und inwiefern diese in der Karriere gelebt werden können. Daran wird in einem zweiten Schritt eine Wertekonflikt-Analyse angehängt. Hier geht es um die Frage, welche Wertekonflikte Stress auslösen und wie die Führungskraft damit umgehen kann. Zudem können Lösungsschritte für eventuelle Diskrepanzen zwischen gelebten und gewünschten Werten entwickelt werden.
Autor(en): Julia Milner
Quelle: managerSeminare 188, November 2013, Seite 58-59
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