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Wissenschaftsforum 2016

Gedankenlesen und andere ­Grenz­erfahrungen

Er kann Gedanken lesen und Entscheidungen vorhersagen, und zwar anhand von Gehirn-Aktivitätsmustern im Kernspintomographen: Die Arbeit des Neuroforschers John-Dylan Haynes klingt nach Science Fiction, ist aber seriöse Wissenschaft. Inwieweit es bisher möglich ist, aus Hirnaktivitäten Gedanken zu erkennen, welche Anwendungsmöglichkeiten sich in Zukunft daraus ergeben könnten und welche ethischen Fragen das Ganze aufwirft – darüber spricht der Professor der Berliner Charité und Leiter des Berlin Center for Advanced Neuroimaging auf dem Wissenschaftsforum 2016 am 17. Dezember in Düsseldorf. Das Event – veranstaltet von der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement, Köln – richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Coachs und Berater, die Menschen in deren Denken und Handeln besser verstehen wollen. Neben dem Haynes-Beitrag erwarten sie weitere spannende Einblicke in die Forschung. So wird der Neuroleadership-Experte Christian Elger anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse darstellen, wie Hirnmechanismen das Verhalten von Menschen beeinflussen. Der US-Emotionsforscher Joseph LeDoux spricht über Angst und deren Bewältigung. Von der eher praktischen Seite geht Bergsteigerin und Bestsellerautorin Evelyne Binsack das Thema Grenzerfahrungen, Entschlossenheit und Willenskraft an. Wie üblich lockert ein buntes Rahmenprogramm, mit Showacts und Abendveranstaltung, den Wissensinput auf. Kostenpunkt: 249 Euro.

Weitere Infos unter www.afnb-international.com/wissenschaftsforum-2016
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 225, Dezember 2016
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