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Virtuelle Führung
Virtuelle Führung

Die Neuropsychologie der Distanz

Führung auf Distanz ist anders als Führung im persönlichen Kontakt – auch in psychologischer Hinsicht. Was Führungskräfte über neurobiologische Prozesse wissen müssen, die bei der virtuellen Zusammenarbeit eine Rolle spielen.
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Inhalt:
  • Vertrauen als Voraussetzung: Warum aus guter Technik und sinnvollen Regeln noch keine gute Re­mote-Zusammenarbeit wird
  • Analoge Automatismen: Wie Bindung durch Begegnung entsteht
  • Optionen für Oxytocin: Wie sich das vertrauenstärkende Hormon auch unter virtuellen Arbeitsbedingungen triggern lässt
  • Führung per Vorsatz: Warum Führungskräfte in der Remote-Zusammenarbeit noch aufmerksamer beobachten und geplanter reagieren müssen als sonst
  • Relevante Resonanz: Wie sich virtuell Gefühle von Wertschätzung, Anerkennung und Verbundenheit steigern lassen
  • Dopamin-Motor Erfolgsaussicht: Warum kurzfristig erreichbare Ziele ein wichtiger Motivationsfaktor in der virtuellen Arbeit sind

Zentrale Botschaft:
Was im normalen Arbeitsleben nebenbei passiert – das kurze Schulterklopfen des Kollegen, die aufmunternden Worte der Führungskraft, wenn etwas schief gegangen ist – all das fällt unter virtuellen Arbeitsbedingungen weg. Das hat Folgen. Denn es sind oft die kleinen Gesten des Alltagslebens, die dafür sorgen, dass wir uns mit anderen verbunden fühlen und ihnen vertrauen, dass wir uns in ein Team einbringen und motiviert zusammenarbeiten – weil sich die neuropsychologischen Grundlagen dafür automatisch einstellen. Das so genannte Bindungshormon Oxytocin, das unsere Bereitschaft zu vertrauensvoller Zusammenarbeit steigert, und das Hormon Dopamin, das uns motiviert, können allerdings auch unter Remote-Arbeitsbedingungen gezielt getriggert werden. Der Text zeigt, wie es geht.
Extras:
  • Tutorial: Hormongerecht virtuell führen
  • Mehr zum Thema

Autor(en): Eva Brandt
Quelle: managerSeminare 269, August 2020, Seite 4-10
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