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Unterstützung für Regelbrecher

Nicht irgendwelche Start-ups, sondern nur Firmengründer mit disruptivem Potenzial will die neue Beteiligungsgesellschaft Rulebreaker aus Berlin fördern. Der Inkubator für Gründer interessiert sich ausdrücklich nicht für 'Mainstream-Start-ups', die Ideen anderer kopieren oder fortführen. Gesucht werden vielmehr Firmengründer, deren Ideen das Zeug haben, ganze Märkte umzuwälzen. Weil sie – im Rahmen des Legalen natürlich – auf hemmende Konventionen, konservative Verhaltensmuster und eingetretene Pfade pfeifen. Solchen Gründerpersönlichkeiten will der Inkubator nicht nur mit Geld unter die Arme greifen. Er will sie auch langfristig beratend begleiten. Für beides – die Finanzierung wie auch die Begleitung der Jungfirmen – konnte der Inkubator viele namhafte Unternehmer einspannen, die selbst als Musterbrecher bekannt sind, etwa RyanAir-Gründer Michael Ryan und AIDA-Gründer Horst Rahe. 'Durch ihre Regelbrüche haben sie neue Märkte entdeckt, ganze Branchen an den Rand des Abgrunds gebracht, Millionen verdient und mit eigenen Händen unsere Welt verändert', charakterisiert Zukunftsforscher Sven Gabor Jánszky solche Musterbrecher. Jánszky ist einer von fünf Geschäftsführern des Inkubators. Neben ihm verantworten der Unternehmenssanierer Utz Claassen, der Mehrfach-Gründer Oliver Blume, Nico Reiner – CFO des Fahrzeugtechnik-Herstellers AL-KO Kober – sowie der Wirtschaftsprüfer Mat-thias Linnenkugel die Geschäfte der Rulebreaker-Gesellschaft.

Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 213, Dezember 2015
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