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Trendforschung: Die acht Sphären der Zukunft

Kinder werden in Zukunft von sogenannten 'Portfolio-Eltern' erzogen, die weder auf ihren Job noch auf Familie verzichten wollen und deshalb mit Babysittern, beruflichen Zwängen und anderen Leidenschaften jonglieren. Wellness-Kult, Naturerlebnis-Trends und Extremsport nehmen weiter zu. Zum Megathema des kommenden Jahrhunderts werden die Funktionen des menschlichen Gehirns und seine möglichen Erweiterungen. Und im Bereich der Technik gilt es, Informationen zu Wissen zu verdichten. Soweit ein Auszug aus Matthias Horx Buch 'Die acht Sphären der Zukunft'. Der Trendforscher will dem Leser eine ganzheitliche Zukunftsschau bieten und mit Hilfe seines Acht-Sphären-Modells die Linearität des alten Zukunftsdenkens überwinden. Zukunft wird nicht - wie so oft üblich - auf den technologischen Bereich reduziert. Vielmehr stellt Horx dar, wie sich unser Leben innerhalb verschiedener Sphären, den Lebensbereichen Körper und Gesundheit, Psyche und Bewusstsein, soziales Leben, Wissen, Technik, Konsumentenverhalten, Wirtschaft sowie Politik, entwickeln wird.
Heute scheinen sich die meisten Veränderungen im wirtschaftlichen und technischen Bereich abzuspielen. Globalisierung sowie Digitalisierung legen davon Zeugnis ab. Die wesentlichen Wandlungen der Zukunft werden laut Horx jedoch in der sogenannten Mind- und Knowledge-Shpere stattfinden: So wird Schule nicht mehr im wirtschaftsfernen Raum stattfinden. 'In der Ökonomie des 21. Jahrhunderts befruchten sich Firmen- und Bildungskulturen gegenseitig. Denn im Fokus beider Bereiche steht ein neuer Menschen Typus: der 'Selbstunternehmer'', so der Zukunftsforscher. Ferner würden Denken, Fühlen und Kreativität im Übergang zum Wissenszeitalter zu neuen Wundern avancieren. Die künstliche Intelligenz des Computers zeige uns, welch ungeheuer komplexer Apparat hinter den Strukturen des geistigen Lebens stecke. Mit diesen und anderen Beispielen zeigt der Trendforscher, dass die Entwicklungen der verschiedenen Bereichen in Beziehung zueinander gesetzt werden müssen. Erst in der Gesamtschau würden sich die evolutionären Ströme zu einem Zukunftsbild zusammenfügen.
Das Buch liest sich spannend und bietet dem Leser Einblicke in Bereiche, mit denen er sich außerhalb der Lektüre garantiert nicht auseinandergesetzt hätte. Geeignet für jeden, der mal über den Tellerrand hinausblicken und sich im vernetzten Denken üben will.
Autor(en): (pwa)
Quelle: managerSeminare 42, Mai 2000
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