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Science & Faction

No Sports

Die sportlichen Großereignisse dieses Jahres liegen hinter uns. Höchste Zeit also, sich wieder über die Dinge zu informieren, die sonst noch passiert sind. Zeit für ein Informations-Potpourri über die wichtigsten, spannendsten, kuriosesten Erkenntnisse des Sommers ...
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Der Sommer ist vorbei. Zurück aus dem Urlaub, türmen sich Berge von Post und Sie fragen sich, wer das alles lesen soll. Daß Sie dennoch die Zeit für diese Kolumne finden, spricht für Sie! Und Sie liegen damit im Trend. Wie immer und zusammen mit Millionen Kids, die immer mehr lesen. Jawoll, Jugendzeitschriften haben im ersten Quartal des Jahres erneut um 20 Prozent zugelegt, allen voran Bravo Sport (plus 112,9 Prozent). Das relativiert.

Damit herzlich willkommen bei der Herbst-Ausgabe von Science & Faction und einigen Nachrichten, die Sie möglicherweise im Sommer überlesen haben. Macht nichts, die nachfolgende Lektüre bringt Sie innerhalb von wenigen Seiten wieder auf den neuesten Stand. No sports!

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Es wird eng! Denn Männer kommen nicht nur häufiger mit Erbkankheiten auf die Welt (sie haben im Gegensatz zu Frauen kein zusätzliches X-Gen), sondern sind mangels genetischer Reserven auch deutlich störanfälliger. Das zeigt sich bereits im zarten Alter: Knaben leiden achtmal häufiger an Hyperaktivität als Mädchen. Anschließend sterben sie sieben Jahre früher. Dazwischen stellen sie auch 80 Prozent aller Mordopfer und 90 Prozent der Mörder. Häufigster Grund: Testosteron-gesteuerte Besitz-, Status- und Liebesangelegenheiten. Also hormonelle Unzurechnungsfähigkeit. Doch damit nicht genug.

Laut einer britischen Schule schneiden junge Engländer in der Schule immer schlechter ab als ihre Mitschülerinnen, was US-Studien unisono untermauern. Also werden in den USA folgerichtig immer mehr Männer arbeitslos, während Frauen leichter einen Job finden. Ob das nur am maskulinen Hirnschwund liegt?

Der schreitet nämlich dreimal schneller voran als der weibliche und konzentriert sich heimtückischerweise auf die linke vordere Gehirnhälfte, verantwortlich für Flexibilität, Konzentration, verbale Ausdrucksfähigkeit und analytischen Verstand. Und da schon ab dem 45. Lebensjahr kräftig abgebaut wird, schrumpft unser quantitativer Überhang von hundert Gramm Hirnmasse zu reinem Verpackungsmaterial. Wie bereits gesagt: Es wird enger…
Autor(en): Lutz Berger
Quelle: managerSeminare 25, Oktober 1996, Seite 54-60
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