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Brechen Sie Tabus!

Provokatives Coaching

„Typisch Mann!“, „Sie haben ja nur Angst!“, „Wie blond sind Sie eigentlich?“ Mit Unverschämtheiten wie diesen erzielt der Psychiater Frank Farrelly seit Jahrzehnten Erfolge in Therapie und Training. Coaches hingegen erscheint das Provozieren ihrer Klienten vielfach zu heikel, sie fürchten den Verrat der Coaching-Prinzipien. Zu Unrecht, wie Coaching-Expertin Ruth Hellmich darlegt. Über Wirkweise und Einsatz des methodischen Tabubruchs.

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„Das Problem im Team ist die mangelnde Kommunikation.“
„Mangelnde Kommunikation? Nein. Sie sind das Problem, nicht die Kommunikation! Sie!“ „Ich? Wie meinen Sie das?“ „Ich meine es so, wie ich es sage. Nicht einmal so etwas Einfaches verstehen Sie - und das als Führungskraft von vierhundert Mitarbeitern…“

Vor gar nicht langer Zeit war ein Wortwechsel wie dieser in einem Coaching-Gespräch ziemlich unwahrscheinlich. Denn dass ein Coach seinem Klienten verbal einen nassen Waschlappen ins Gesicht wirft und ihn auf diese Weise provoziert, scheint den Grundprinzipien des Coachings entgegenzulaufen.

Sollte ein Coach seinem Klienten nicht ununterbrochen Empathie bekunden? Und für eine durchgehend angenehme Gesprächsatmosphäre sorgen? Sollte er nicht immerzu die positiven Absichten des Klienten würdigen - auch wenn diese Absichten zu unangebrachten Handlungen führen? Wie können also Provokationen in ein solches Setting passen?

Zu den ersten Beratern, die in Deutschland publik machten, dass und wie Provokationen tatsächlich in ein Coaching passen und dieses bereichern können, gehört Martina Schmidt-Tanger. Inzwischen nutzt eine wachsende Zahl von Coaches die Methode, die auf Frank Farrelly und seinen Ansatz der „Provokativen Therapie“ zurückgeht.

Extras:

  • Die 12 Gebote des Provokativen Coachings: So provozieren Sie richtig.
  • 6 Instant-Tipps für den provozierenden Coach: So finden Sie den Stoff für Provokationen und so können Sie ihn nutzen.

Autor(en): Ruth Hellmich
Quelle: managerSeminare 112, Juli 2007, Seite 29 - 34 , 23460 Zeichen

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