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Persönlichkeit und Image

Ist achtsam uncool?

Versteher-Qualitäten wie Selbstreflexivität, Empathie und Achtsamkeit gelten zwar als wichtig, werden aber kaum mit klassischen Führungseigenschaften wie Charakter- und Entscheidungsstärke in Verbindung gebracht. Das ist einer Studie zu entnehmen, für die die ComTeam AG aus Gmund am Tegernsee 556 Berufstätige befragt hat. Auffällig ist, dass die Befragten Persönlichkeitseigenschaften wie Empathie und Achtsamkeit einerseits für wirtschaftlich relevant halten, andererseits aber glauben, dass diese Attribute wenig fürs persönliche Image einbringen. Ganz im Gegensatz zu Eigenschaften wie emotionaler Stabilität, Selbstkontrolle und Kommunikationsstärke.

'Das muss nicht bedeuten, dass Achtsamkeit und Co. im Arbeitsalltag nicht gelebt werden', ordnet ComTeam-Vorstand Lorenz Forchhammer die Ergebnisse ein. 'Viele denken offenbar, dass es nicht ratsam ist, diese Qualitäten zu zeigen, weil sie ihnen als Schwäche ausgelegt werden könnten.' Forchhammer vermutet diese Überzeugung vor allem bei Topmanagern. Bei ihnen beobachten die Mitarbeiter laut Studie nur wenig Achtsamkeit, Selbstreflexion und Empathie. Doch ist kaum denkbar, dass sie nicht darüber verfügen, meint Forchhammer. Denn wie zum Beispiel sollte die Selbstkontrolle, die die Mitarbeiter bei den Führungskräften wahrnehmen, ohne Selbstreflexion zustande kommen?
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 196, Juli 2014
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