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System geht vor Subjekt

Moralisches Missverständnis

Ulf D. Posé ist ehemaliger Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V. Für managerSeminare wirft er in seiner Kolumne 'Der ethische Kompass' regelmäßig einen kritischen Blick auf unser tägliches Handeln in Wirtschaft und Beruf, hinterfragt die Normen, die uns dabei leiten, und stellt allgemein akzeptierte Wertvorstellungen auf den Prüfstand.

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Je mehr Gewinn ein Unternehmen erwirtschaftet, umso besser für die Mitarbeiter. Da können noch bessere Gehälter gezahlt, noch mehr Boni ausgeschüttet, Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Wenn es dem Unternehmen gut geht, dann geht es auch den Mitarbeitern gut. Soweit, so gut – wenn es denn so wäre. Die Unternehmens­praxis sieht anders aus: Da geht schon mal ein Versicherungskonzern hin und entlässt bei einem Gewinn von rund sechs Milliarden Euro 7.000 Mitarbeiter. Und auch eine große Bank hat es fertiggebracht, im gleichen Atemzug eine Eigenkapitalrendite von rund 28 Prozent und die Entlassung von 6.000 Mitarbeitern zu verkünden. Solche Beispiele gibt es zuhauf.

Autor(en): Ulf D. Posé
Quelle: managerSeminare 204, März 2015, Seite 37 - 37 , 3836 Zeichen
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