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Helm für die Seele

Moderner Arbeitsschutz

Sichere Maschinen und ein schlagfester Helm – das verstand man früher unter Arbeitsschutz. Heute gilt es, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele der Mitarbeiter vor Belastungen zu bewahren. Ein komplexes Unterfangen, für das es kein festes Regelwerk, wohl aber einige Eckpfeiler gibt. managerSeminare hat sich umgeschaut: Wie organisieren Vorreiter-Unternehmen den neuen Arbeitsschutz?


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von managerSeminare
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Alle vierzehn Tage, am Dienstagvormittag, ist in den Heiligenfeld-Kliniken in Bad Kissingen an der Rhön 75 Minuten Diskussionssitzung. Die 300 Mitarbeiter versammeln sich im Veranstaltungssaal des Unternehmens in Bad Kissingen und grübeln abteilungsweise über Themen, die gerade unter den Nägeln brennen. Wie können wir unser IT-System vereinfachen, damit die Dokumentation im Alltag weniger stresst? Wo können wir Formulare einsparen, damit uns die Bürokratie im Krankhaus nicht den letzten Nerv raubt, egal ob es um den Reinigungsservice oder die Patientenversorgung geht? Anschließend werden die Ergebnisse der Gruppentalks Abteilung für Abteilung den 250 Kollegen präsentiert. Damit die Mitarbeiter am zweiten Klinikstandort Waldmünden genauso mitmischen können, sind sie per Videoschaltung live dabei, hören zu, präsentieren ebenfalls. Am Schluss stehen konkrete Vorschläge, die Schritt für Schritt die Arbeitsbedingungen im Klinikalltag verbessern helfen.

Arbeitsplatzgestaltung in der Großgruppe? 'Das ist ein bisschen abgedreht', hatte Klinikchef Joachim Galuska anfangs gedacht. Andererseits: Würde das intensive Miteinander aller Abteilungen von den Sachbearbeitern über die Krankenhausköche und Ergotherapeuten bis zu den Ärzten nicht dem hochkomplexen Klinikalltag viel besser gerecht als die einfachen Info-Vorträge der Geschäftsleitung über organisatorische Neuerungen am Arbeitsplatz? Galuska entschied: 'Wir probieren das!'

In einer Auftaktphase wurden alle Mitarbeiter befragt: Was ist euch in der Arbeit wichtig, was ist besonders in den Heiligenfeld-Kliniken? Daraufhin wurde ein gemeinsamer Wertekanon erarbeitet. Zum Beispiel Lebensbejahung und Kooperation statt Wettbewerb. Auf dieser Basis wird seitdem alle zwei Wochen weiterdiskutiert und gemeinsam an den Arbeitsbedingungen im Alltag gefeilt.

Extras:

  • 'Arbeitszeit ist Lebenszeit': Dr. Isabella Heidinger, Leiterin des HR Competence Centers der Weleda Group, im Interview
  • Was zum gesunden Arbeiten gehört: Die fünf wichtigsten Kriterien
  • Umfrage zum Thema Arbeitsschutz: Die Ergebnisse der managerSeminare-Leserumfrage aus Heft 182
  • Service: Hinweis auf einen Fachartikel und sechs Webseiten mit weiterführenden Informationen zum Arbeitsschutz

Autor(en): Anja Dilk
Quelle: managerSeminare 185, August 2013, Seite 26 - 32 , 26152 Zeichen
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