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Mehrheit netzwerkt nicht

Seien es Karriere-Portale, Firmenevents, Rekrutierungsmessen oder Konferenzen: Möglichkeiten, das eigene Netzwerk zu erweitern und berufliche Kontakte zu pflegen, gibt es einige. Dennoch wird aktives Networking nur von gut einem Drittel der deutschen Fach- und Führungskräfte betrieben, wie eine gemeinsame Umfrage vom Büromittellieferanten Viking und dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll ergab. Im Rückschluss geben knapp zwei Drittel der 1.000 Befragten an, nicht zu netzwerken. Als Grund dafür nennen 36 Prozent mangelndes Interesse, knapp ein Drittel der Befragten hat schlichtweg keine Zeit, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, und jeder Zehnte beklagt einen Mangel an passenden Events in der näheren Umgebung. Die Studie offenbart aber auch, dass scheinbar nicht alle das Gleiche unter Networking verstehen. So geben fast 50 Prozent aller Befragten – und damit auch einige der bekennenden Nicht-Networker – an, sich mindestens einmal im Jahr mit ehemaligen Kollegen oder sonstigen beruflichen Kontakten zu treffen, um über die Arbeit zu reden. Bei gut einem Drittel hat das schon zu einem Bewerbungsgespräch, einem Stellenangebot oder einer Beförderung geführt. Von denen, die Rekrutierungsmessen oder Karrieretage von Firmen besuchen, können solche Erfolge sogar 40 Prozent vermelden – Netzwerken kann also durchaus lukrativ sein.
Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 259, Oktober 2019
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