Management

Managerauswahl

'Wir vernachlässigen das intellektuelle Potenzial'

Sozialkompetenzen werden bei der Besetzung von Managerpositionen inzwischen häufig berücksichtigt. Vernachlässigt indes wird das intellektuelle Potenzial. Das ist die Beobachtung von Martin Kersting. managerSeminare traf den Professor für Psychologische Diagnostik auf dem Personalberatertag 2015 zum Interview.
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Zentrale Botschaft:
Es ist schon schräg: Wenn jemand einmal auf einer Managerposition ist, wird niemals wieder sein intellektuelles Potenzial auf die Probe gestellt. Selbst bei einem Stellenwechsel nicht. Intelligenztests gelten schlichtweg nicht als adäquat für die Auswahl von Führungskräften. Dabei hat sich der Testmarkt weiterentwickelt und hält einige neuere Tests nach Fallstudienart mit attraktiver Oberfläche bereit.

Zentrale Zitate:
'Der mit Abstand beste Prädiktor für Berufserfolg – für Erfolg im Leben insgesamt - ist das intellektuelle Potenzial.'

'Es macht einen Unterschied, ob Manager sehr schlau oder nur etwas schlau sind.'

'Wenn die weiterführenden Schulen und Hochschulen immer mehr Personen mit relativ gesehen immer weniger Mitteln ausbilden müssen, kommt man über das Mittelmaß nicht hinaus.'

'Wenn alle einen Abschluss, einen Titel und sehr gute Noten haben, taugen diese biographischen Daten nicht mehr als Auswahlkriterium.'

'Intelligenz stellt nicht nur den Motor von Leistung dar, sondern auch einen Schutz vor Vorurteilen.'

Extra:
  • Computer-Tests zur kognitiven Kompetenz
Autor(en): Nicole Bußmann
Quelle: managerSeminare 208, Juli 2015, Seite 68-71
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