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Labor für eine human-digitale ­Arbeitswelt

In zahlreichen Organisationen werden die Arbeitsprozesse digitaler. Daneben sollen sie auch humaner werden. Wie aber ist diese Symbiose zu schaffen? Am Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können Studenten, die Interesse daran haben, ein eigenes Unternehmen im Bereich Arbeitswelt 4.0 zu gründen, es einfach ausprobieren. Das Institut hat ein arbeitswissenschaftliches Labor gegründet, das AWI-LAB, in dem Studenten testweise digitale Systeme so gestalten können, dass sie sowohl technologischen als auch menschlichen Anforderungen gerecht werden. Beispielsweise geht es dabei um sogenannte Assistenzsysteme. Drei verschiedene Szenarien sollen für die Versuche zur Verfügung stehen: ein Arbeitsszenarium aus der Produktion, eines aus dem Pflegbereich und ein Szenario, das die Zusammenarbeit interdisziplinärer Projektgruppen und Arbeitsteams simuliert. Hier werden die potenziellen studentischen Gründer die virtuelle wie auch direkte Kommunikation genau unter die Lupe nehmen und Ideen für Optimierungen entwickeln. Denkbar ist laut dem Lehrstuhl, dass sich Absolventen, die im AWI-LAB forschen und experimentieren, schließlich mit eigenen Produktideen selbstständig machen oder als beratende Digitalisierungsexperten auf den Markt gehen.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 231, Juni 2017
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