Management

Kundenorientierung

Kundendialog - Common sense statt Experimente

Man kann nicht behaupten, die Marketingbranche wäre einsilbig in ihrer Kundenansprache. Im Gegenteil. Ihre Kommunikationsbreite reicht vom klassischen Direktmailing bis zur Multimedia-Infothek, von hochglänzenden Kundenzeitschriften bis zu Kundenclubs und -cards. Was bringt's? Fragen an Frank Merkel, Vorstandsmitglied der WOB MarketingKommunikation AG, Viernheim.
Kostenfrei für Abonnent/innen von managerSeminare
Downloaden
• Ich möchte einen Kundendialog aufbauen, Herr Merkel. Soll ich die klassische Eröffnung wählen, mit einer Anzeige? Oder mich innovativ geben, mit Multimedia?

Merkel: Die Instrumente sind nicht per se gut oder schlecht. Erst wenn ich meine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse kenne, kann ich entscheiden, welche kommunikativen Zugangswege und welche Instrumente geeignet sind, um den gewünschten Kundenkontakt herzustellen.

• Es gibt doch sicher Trends...

Merkel: Sicher. Das Thema E-Mail ist im Kommen. Sowohl zur Information als auch zur Bindung: Internet, Compuserve... Bereits über 100.000, sowohl aus dem universitären als auch privaten Bereich, haben in Deutschland die Möglichkeit für einen derartigen Netzwerkzugang. Das sind die steilstansteigenden Zuwachsraten. Oder die interaktive Telefon-Kommunikation auf elektronischem Wege. Wo man sich telefonisch mit 01-Kombinationen durch ein akustisches Netzwerk durchwählt, um gezielt an Informationen zu kommen.

• Und was ist mit Multimedia?

Merkel: Multimedia hat seine Berechtigung. Aber man muß sehr aufpassen. Auf Messen ist das momentan der große Renner, wie vor ein paar Jahren, als alle Monitore aufstellten und ihre Image-Videos abfackelten…
Autor(en): Jo Kirmair
Quelle: managerSeminare 19, April 1995, Seite 88-89
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben