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Übersicht AnsprechpartnerRegelmäßige Rollenwechsel im Unternehmen sind ein positiver Treiber für den Karriereerfolg. Das ist ein Ergebnis des Karrierereports 2025, einer Studie, die die Personalberatung Masterpiece in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt hat. Die Untersuchung basiert auf einem Datensatz aus 2.500 zufällig ausgewählten Profilen auf Linkedin, die alle einen Einstieg ins Berufsleben im Jahr 2010 dokumentieren. Bei der Auswertung der Daten zeigte sich: Je häufiger die Beschäftigten intern die Rolle wechselten, desto schneller stiegen sie auf. Der Hauptgrund, den die Studienautoren vermuten: Aus den Rollenwechseln nehmen die Personen Wissen über verschiedene Funktionen im Unternehmen wie Marketing, Vertrieb oder Produktion sowie über verschiedene Standorte mit, was ihnen in den jeweils nächsten Rollen zum Vorteil gereicht.
Bewegung zahlt sich aus: Bei Beschäftigten, die häufig innerhalb ihres Unternehmens die Rolle wechseln, ist der langfristige Karriereerfolg oft deutlich höher.
Unsplash/Getty ImagesAls optimal zeigte sich ein Wechselturnus von etwa 18 Monaten. Doch während häufige Rollenwechsel im Unternehmen die Karriere ankurbeln, haben häufige Arbeitgeberwechsel laut Untersuchung einen gegenteiligen Effekt, heißt, sie behindern die Karriere eher, als sie zu befördern. Wer alle zwei bis drei Jahre das Unternehmen wechselt, gelte schnell als „unstet“, heißt es zur Begründung in der Studie.
Beitrag von Sophie Dériaz aus managerSeminare 338, Mai 2026