Lernen

Instrumentiertes Gruppenlernen

IGL - Eine Lernmethode und ihr Institut

Die Idee stammt von den Amerikanern Robert Blake und Jane Mouton und fand ihre Anwendung in dem weltweit bekannten GRID-Management-Seminar: Instrumentiertes Gruppenlernen heißt die Seminarmethode, bei der Kleingruppen mit Hilfe von vorstrukturierten Unterlagen weitgehend autonom lernen können.
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Die Gruppe ist Dreh- und Angelpunkt des Lernkonzepts und entscheidender Faktor für den Trainingserfolg, da die Konzentrationsfähigkeit des Lernenden bei aktiver Beteiligung wesentlich länger erhalten bleibt als in einer Vortragssituation. Informationen, die nicht nur aufgenommen werden, sondern auch gelesen, erprobt und bewertet, bleiben langfristig im Gedächtnis haften.

Entscheidender Erfolgsfaktor ist allerdings die während des Lernprozesses verfolgte Doppelstrategie, die einerseits reine Sachinhalte vermittelt - wie beispielsweise die Funktion von EDV-Programmen, Maschinen etc. -, andererseits aber auch und gerade soziale Faktoren und persönliche Verhaltensweisen weiterentwickelt. Genau genommen ist das eine ohne das andere nicht möglich. Wer sich in einer aktiven Lerngruppe sachkompetent machen will, seine Fähigkeiten trainiert und den Wissenshorizont erweitert, schult zwangsläufig auch seine Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, die Zusammenarbeit im Team und seine Kritikfähigkeit.
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 01, Oktober 1990, Seite 14
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