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ICF-Coachs coachen Lehrer

Zehn Coachs aus der deutschen Sektion des Berufsverbandes International Coach Federation (ICF) wollen etwas für Deutschlands Schulen tun: In einem Pilotprojekt unter Leitung von Franz Neumeyer coachen sie seit September 2008 ehrenamtlich Schulleiter und Lehrer in sechs bayerischen Grund- und Hauptschulen. Hintergrund der zunächst auf sechs Monate begrenzten Initiative seien die steigenden Anforderungen an Rektoren und Teamleiter in Schulen, erklärt Ideengeber Neumeyer. 'Dieser Personenkreis unterliegt einer kontinuierlich steigenden Eigenverantwortung, besonders im Verwaltungsmanagement und im Bereich Personalführung', so der Coach. Lehrkräfte müssten darüber hinaus in immer größeren Klassen immer mehr Inhalte in immer kürzerer Zeit vermitteln. 'Daraus ergeben sich neue Ansprüche z.B. an die Selbstorganisation der Pädagogen und an ihre Vernetzung untereinander', ist Neumeyer überzeugt.

Die Pädagogen ihrerseits scheinen bislang zufrieden mit dem Angebot. 'Ich denke, dass ein Blick von außen Transparenz und Klarheit in das eigene Führungsverhalten bringt', so Rosemarie Thiele, die eine Hauptschule in Nürnberg leitet. Ganz kostenlos ist die Unterstützung übrigens nicht: 500 Euro sind für zehn Coaching-Stunden über sechs Monate hinweg von den Rektoren und Lehrern zu bezahlen – und zwar möglichst aus eigener Tasche: Das schaffe ein Höchstmaß an Identifikation mit dem Projekt, so die ICF. Das Geld fließt indes nicht in die Taschen der Coachs. Sie wollen damit vielmehr weitere Bildungsprojekte finanzieren.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 132, März 2009
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