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Geschlechtergerechtigkeit

Frauenanteil in DAX-Vorständen stagniert

Nach Jahren der positiven Entwicklung stagniert der Frauenanteil in den Vorständen der DAX-Unternehmen. Das ist das Hauptergebnis einer Studie der AllBright Stiftung, für die jährlich die Zusammensetzung der Vorstände von 160 DAX-, MDAX- und SDAX-notierten Unternehmen untersucht wird, 40 davon mit Hauptsitz in Deutschland. Demnach bekleideten Frauen 2025 nur knapp jeden fünften Vorstandsposten – das gleiche Ergebnis wie 2024. Auch bei den Neuberufungen wird wieder häufiger auf Männer zurückgegriffen: Der Frauenanteil unter den neu hinzugekommenen Vorstandsmitgliedern lag 2025 bei nur 20 Prozent. Zum Vergleich: 2023 war noch über ein Drittel der neuen Vorstandsmitglieder weiblich, 2024 waren es immerhin noch 32 Prozent.

Nur 20% der Vorstandspositionen in deutschen DAX-Unternehmen wurden 2025 von Frauen besetzt.

In den höchsten Machtpositionen wie etwa dem Vorstandsvorsitz liegt der Frauenanteil sogar unter fünf Prozent. Insbesondere die Automobilindustrie hält mit Vehemenz an alten Strukturen fest: Vier der fünf Schlusslichter beim Frauenanteil sind Automobilkonzerne. In Zeiten, die eigentlich Neuausrichtung und Weiterentwicklung erfordern, zeigen sich deutsche Unternehmen „mutlos, müde und wie gelähmt“, kommentiert Studienautorin Wiebke Ankersen die Ergebnisse. Für sie ist es höchste Zeit, dass sich Politik und Unternehmen an grundlegende Reformen wagen und Strukturen und Führungsteams aufbauen, die sie aus der Krise führen. Dafür brauche es jedoch die besten Köpfe – und die seien zur Hälfte Frauen.

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