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Fundgrube für Luhmann-Fans

Wer sich für den 1998 verstorbenen Soziologen Niklas Luhmann und seine Systemtheorie interessiert, den wird die Nachricht freuen: Unter niklas-luhmann-archiv.de ist jetzt ein weiterer Teil von Luhmanns Zettelkasten öffentlich zugänglich gemacht worden. Für seinen Zettelkasten ist der Gesellschaftsforscher mindestens ebenso berühmt wie für seine Systemtheorie: Jahrelang hatte Luhmann in den Holzschubladen unzählige eng beschriebene Zettel mit seinen Gedanken gesammelt. Nachdem der Kasten viele Jahre ein Dasein in der Abstellkammer an Luhmanns langjähriger Wirkungsstätte, der Universität Bielefeld, gefristet hatte, war er wieder in den Fokus der Forschung gerückt: Die gut 90.000 Notizen werden seit 2017 in einem wissenschaftlichen Projekt ausgewertet, transkribiert und online zugänglich gemacht. Ca. 7.000 sind mittlerweile einsehbar – gut leserlich, aber dennoch vor allem etwas für Kenner und Unerschrockene. Denn Luhmann im Original zu lesen, ist und bleibt eine Herausforderung.

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