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Gender (not in) Balance

Frauen in Führungspositionen

Frauen in Führungspositionen - in Deutschland eine Rarität. Je höher die Luft, desto dünner der Anteil an Managerinnen. Gender not in Balance. Eine Quotenregel soll es nun richten - aber ist das die Lösung? managerSeminare hat sich in Unternehmen umgehört, hat Headhunter und Managerinnen befragt, um zu erfahren: Was erschwert Frauen den Aufstieg? Wo und warum bleibt ihre Karriere oft hängen? Und was tun einzelne Unternehmen bereits, um Frauen mehr in Führung zu bringen?

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von managerSeminare
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Als Susanne Schorsch vor zehn Jahren zum Chemiekonzern BASF kam, hatte sie Lust auf Führung. Gestalten können, unternehmerisch handeln, das lockte die Betriebswirtschafterin. 'Ein Unternehmen wie BASF war da genau richtig', sagt Schorsch, 'hier kann ich Erfahrungen in vielen unterschiedlichen Geschäftsbereichen sammeln, die ich für gute Führung brauche.' Heute ist die 36-Jährige Management-Direktorin für Strategisches Business und Produktentwicklung am Standort Basel und Chefin von gut hundert Mitarbeitern. Sie verantwortet ein dreistelliges Millionen-Budget und hat das nächste Ziel vor Augen: die Geschäftsverantwortung erweitern, das Budget erhöhen, in einer neuen Position Neues lernen.

Susanne Schorsch gehört zu jenen hervorragend qualifizierten Frauen, die in den Unternehmensetagen nach oben drängen. Die sich nicht mehr abhängen lassen möchten von männlichen Kollegen. Doch der Weg in die Chefetagen ist in Deutschland 2011 immer noch ein harter Ritt. Frauen wie Susanne Schorsch sind eine Minderheit. Damit es nicht so bleibt, tritt nun die Politik aufs Gas. Sichtbar zuletzt am 17. Oktober 2011, als Spitzenvertreter der Regierung mit Bossen der DAX-30-Unternehmen in Berlin zusammenkamen, um das Thema 'Frauen in Führungspositionen' voranzutreiben.

Hintergrund ist eine Initiative, die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Familienministerin Kristina Schröder Anfang des Jahres 2011 gestartet haben. Sie wollen die Konzerne auf eine Frauenquote festnageln – allerdings mit unterschiedlichen Konzepten. Während von der Leyen die Unternehmen über eine gesetzliche Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstandsetagen zum Handeln zwingen will, wird derzeit der Weg von Schröder Probe gelaufen. Schröder möchte die Unternehmen mit einer 'Flexi-Quote' sanft unter Druck setzen.

Extras:

  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von drei Büchern über Frauen und Führungspositionen, Hinweise auf einen Fachartikel sowie drei Studien zum selben Thema
  • Pro und contra Frauenquote: Die Ansichten der managerSeminare-Leser laut Befragung aus Heft 163

Autor(en): Anja Dilk und Heike Littger
Quelle: managerSeminare 165, Dezember 2011, Seite 72 - 77 , 24753 Zeichen

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