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(Fast) allein unter Männern

Christiane Benner ist eine ungewöhnliche Frau. Im vergangenen Jahr rückte die Soziologin als erste Angehörige ihres Geschlechts in ein Führungsgremium vor, das die vergangenen 125 Jahre eine reine Männerdomäne war: Benner wurde per Wahlentscheid zur zweiten Vorsitzenden der Industriegewerkschaft IG Metall – und damit der größten deutschen Gewerkschaft. Jetzt wurde die 48-Jährige, die nicht nur Gewerkschaftsfunktionärin, sondern auch Aufsichtsrätin bei den Firmen Bosch und BMW ist, von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und der Zeitschrift Manager Magazin als einflussreichste Frau in der deutschen Wirtschaft geehrt. Der Preis, der die Leistung von Frauen in Toppositionen würdigt, soll vor allem Signalwirkung haben. 'Wir brauchen Rollenvorbilder – Frauen, die groß denken und die vormachen, wie es gehen kann', sagte Janina Kugel, Jurymitglied und Personalvorstand bei Siemens in ihrer Laudatio auf die Hauptpreisträgerin bei der Preisverleihung, die Anfang März 2016 in Düsseldorf stattfand. Neben Benner erhielten noch 49 weitere weibliche Aufsichtsräte, Firmenchefs und Gründerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen und Kulturtreibende eine Auszeichnung. Die Initiatoren sind überzeugt: Mehr Frauen in Spitzenämtern – das hilft nicht nur den Frauen, das hilft der gesamten Wirtschaft.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 218, Mai 2016
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