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Viele sind mehr

Diversity Management

Frauen, Ältere, Migranten ... Vielfalt gilt im Personalmanagement als neues Credo. Damit Diversity kein frommer Wunsch bleibt, sondern Teil der Unternehmenskultur wird, bedarf es konkreter Strategien. Wie Unterschiedlichkeit gefördert und zum Erfolgsfaktor werden kann – Diversity-Expertin Marion Kraske mit Ansätzen rund um das Thema Vielfalt.

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Was wäre die deutsche Fußballnationalmannschaft ohne die Kopfballstärke von Miroslav Klose? Oder die überragende Balltechnik von Mesut Özil? Wie käme das defensive Mittelfeld ohne die Dynamik von Sami Khedira zurecht? So unterschiedlich die Stärken der Spieler sind, sie alle haben eines gemeinsam: Ihre familiären Wurzeln liegen außerhalb Deutschlands – in Polen, in der Türkei, im nördlichen Afrika.

Der Deutsche Fußballbund (DFB) präsentiert diese Vielfalt in einem Werbespot. Zu sehen ist darin eine bunte Truppe von Menschen, die grillen, lachen und sich schließlich gemeinsam vor dem Fernseher versammeln, um ein Spiel der Nationalmannschaft anzuschauen – ihrer Söhne. Denn der Spot zeigt die Eltern der Jungs, die in der DFB-Elf für Deutschland kicken. Am Ende sagt eine sonore Sprecherstimme: 'DFB – más integración. Mehr Integration'.

Der DFB bringt in seinem Imagefilm auf den Punkt, was derzeit auch zunehmend Führungskräfte außerhalb des Sports erkennen: Vielfalt bringt Stärke. Unterschiedliche Talente, Kulturen und Herangehensweisen können gezielt eingesetzt werden, um das große Ganze nach vorne zu bringen und für alle Beteiligten einen Nutzen zu erzielen. In der gesellschaftlichen Buntheit sehen daher auch immer mehr Arbeitgeber einen Erfolgsfaktor – und handeln dementsprechend. Das Zauberwort heißt: Diversity Management.

Ein Vorreiter in Sachen Diversity ist der Autobauer Ford. Erste Impulse, Vielfalt im Unternehmen zu fördern und professionell zu managen, schwappten bereits vor rund zwanzig Jahren aus dem amerikanischen Mutterkonzern nach Deutschland. Vielfalt ist bei Ford daher schon lange Programm: Ein Drittel der Auszubildenden im Kölner Ford-Werk verfügen über einen Migrationshintergrund. Russen, Türken, Kasachen, Aserbaidschaner, Italiener, Deutsche – insgesamt arbeiten am Kölner Standort mehr als 55 Nationalitäten.

Extras:

  • 'Im Topmanagement gibt es keine Diversity': Eliteforscher Prof. Dr. Michael Hartmann im Interview
  • Service: Kurzrezensionen zweier Bücher über Diversity sowie Hinweis auf einen Fachartikel und drei Webseiten mit weiterführenden Informationen

Autor(en): Marion Kraske
Quelle: managerSeminare 171, Juni 2012, Seite 74 - 78 , 23891 Zeichen

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