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Corporate Learning
Corporate Learning

Ein Manifest für die Zukunft

​Eineinhalb Tage arbeiteten über 160 Bildungsprofessionals beim Bildungsgipfel des Münchener Bildungsforums ein Manifest zur Zukunft des betrieblichen Lernens aus. Corporate Learning wird darin in die Pflicht genommen, ​zu einer wünschenswerten Zukunft von Wirtschaft, Gesellschaft und Individuen beizutragen.

Corporate Learning wird das gemeinsame Lernen und Arbeiten in vielfältigen Ökosystemen vorantreiben. Es wird – statt dem kurzfristigen Denken Vorschub zu leisten – dazu beitragen, dass Themen langfristig im Blick bleiben. Es wird die Resilienz und das Wohlbefinden der Menschen fördern. Und es wird Daten und Technik nutzen, um Lern- und Arbeitsprozesse personalisiert und effektiv zu gestalten. So lauten – sinngemäß – einige der zentralen Visionen für eine Personalentwicklung der Zukunft, die das Münchener Bildungsforum (MBF) in seinem „Corporate Learning Manifest“ skizziert hat. Das Dokument ist Resultat des anderthalbtägigen Bildungsgipfels, mit dem das MBF im Oktober 2022 in München sein fünfzigjähriges Jubiläum gefeiert hat. In Workshops wurden hier von den Teilnehmenden verschiedene Themenfelder bearbeitet, etwa „Green L&D“, „Social Innovation L&D“ und „Ultra Performance L&D“. Die zentrale Frage dahinter: Wie sollte sich das Learning and Development entwickeln, um zu einer wünschenswerten Zukunft von Wirtschaft, Gesellschaft und Individuen beitragen zu können? Beziehungsweise: Wie genau sieht L&D im Jahre 2044 aus, wenn es ihm geglückt ist, sich entsprechend aufzustellen?

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Dem Manifest zufolge kommt L&D eine entscheidende Vorreiter- und Wegbereiterrolle zu: So ist es nicht nur an L&D, Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen bestmöglich in einer sich immer schneller wandelnden Welt, vor immer wieder neue Herausforderungen gestellt, lernen können. Es liegt auch im Aufgabenbereich von L&D, dabei innovativ und experimentierfreudig voranzugehen. Etwa als „Social Influencer“ den Blick über die Grenzen des eigenen Unternehmens zu erheben, sich in unternehmensübergreifenden und gesellschaftlichen Ökosystemen mit anderen Akteuren wie Schulen und Universitäten zu vernetzen und die eigenen Programme der Gesellschaft als Open-Source-Lösung zur Verfügung zu stellen. Aber auch: alle Möglichkeiten – von KI bis Bio-Hacking – zu nutzen, um Unternehmen und den Menschen in ihnen zu helfen, im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Das Manifest soll nun laut MBF als „Living Document“ in der täglichen Arbeit mit Kollegen und Kolleginnen genutzt werden; ein weiteres Dokument mit konkreten Handlungsempfehlungen wird im ersten Quartal 2023 folgen.

Abrufbar ist das Manifest unter bit.ly/3InZpoH. Ein Text zu den Überlegungen im Vorfeld des Bildungsgipfels ist bereits im September 2022 bei managerSeminare (www.managerseminare.de/MS294AR08) erschienen.

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